
24.08.2010
Ich freue mich sehr, dass die Firma Mundipharma mich ein weiteres Jahr fördern und unterstützen wird.


HERZLICHEN DANK


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26.07.2010
Gut festhalten.... es geht wieder los....

19.07.2010
Regionalsport 10.07.2010
Die Saison 2010 ist abgehakt
Zehnkämpfer Steffen Klink nimmt auch Abschied von seinem Trainer Jörg Graf
Steffen Klink und Landestrainer Jörg Graf. Steffen Klink, Zehnkämpfer des TSV Kirberg, hat die durchwachsene Saison 2010 vorzeitig «zu den Akten» gelegt.
Hünfelden. Es war einfach genug. Bei seinem letzten Wettkampf in Neu-Isenburg hat Steffen Klink gemeinsam mit seinem Trainer Jörg Graf beschlossen, die verkorkste Saison 2010 vorzeitig zu beenden. Bei diesem letzten Auftritt hatte sich das Klink-Team ausschließlich auf den Wurfbereich konzentrierte. Der U18-WM-Bronzemedaillengewinner hatte dabei mit 53,04 m sogar eine persönliche Bestleistung im Speerwurf erzielt – nicht nur für einen Mehrkämpfer ein hervorragendes Ergebnis.
Doch die Schmerzen begleiteten den 18-Jährigen auch in Neu-Isenburg, und die logische Folge war die Entscheidung, die Saison ad acta zu legen. «Jetzt zählt es, sich endgültig in Geduld zu üben, um in der nächsten Saison wieder voll und ganz angreifen zu können», so Steffen Klink. Der Zehnkämpfer liegt derzeit im Stabhochsprung und im 110-m-Hürdenlauf in der hessischen Bestenliste ganz vorn bei der männlichen Jugend A und ist in allen anderen Disziplinen in der absoluten Spitzengruppe zu finden. Das lässt erahnen, was alles möglich gewesen wäre.
Aber Steffen Klink verabschiedete sich nicht nur von der Saison, sondern auch von seinem Erfolgstrainer Jörg Graf, der sich mit 62 Jahren aus dem Trainerleben zurückzieht und nach Leipzig zurückkehren wird. Nachdem Steffen Klink in seinem Heimatverein gefördert und von Bernd Franzen «groß gezogen» worden war, hatten Martin Rumpf und Landestrainer Jörg Graf die Trainingsgeschicke des jungen Athleten übernommen, bis Steffen Klinks Umzug ins Olympiazentrum und Sportinternat in Frankfurt vollzogen war und das Training vom Hessischen Leichtathletik-Verband in die Gesamtverantwortung Jörg Grafs übertragen worden war. Mit Erfolg.
Der ehemalige Bundestrainer gilt im Mehrkampfbereich als eine absolute Ausnahmeerscheinung und als Erfolgstrainer, der mit Pascal Behrenbruch, Jan Felix Knobel, Carolin Schäfer, Martin Günter, Sarah Gambetta und natürlich Steffen Klink absolute Weltklasseathleten trainierte, die viele internationale Titel für Deutschland holten. «Ein schwerer Abschied von einem Menschen, der die Leichtathletik positiv bereichert hat und Steffen unglaublich viel im Leben des Hochleistungssports beigebracht hat», erzählt Vater Jörg-Steffen Klink. Ein Stück Erfahrung, das der junge Heringer wohl auch in Zukunft immer wird verwerten können. Steffen Klink wird nun vom künftigen Landestrainer und Sportwissenschaftler Philipp Schlesinger trainiert. mor
Steffen Klink und Landestrainer Jörg Graf. 28.06.2010
Jörg Graf und ich haben gemeinsam beschlossen die Saison 2010 vorzeitig zu beenden.....da es selbst bei den Wurfdisziplinen nicht möglich ist schmerzfrei teilzunehmen.. Es ist keine schöne, aber mit Sicherheit die richtige Entscheidung.... Damit hatte ich meinen letzten Wettkampf unter meinem hervorragenden Trainer Jörg Graf........vorab auf diesem Wege, meinen herzlichsten Dank für eine grandiose Zeit !!!!!!!
Meine HP Seite wird allerdings keine Pause machen, also.......immer mal drauf klicken 

17.06.2010
Regionalsport 17.06.2010
Steffen Klink sagt Ratingen ab
Die Verletzung im Fuß lässt einen Start des U20-WM-Kandidaten im Zehnkampf nicht zu
Steffen Klink
Steffen KlinkVon Marion Morello
Die Hiobsbotschaft: Steffen Klink (TSV Kirberg) muss das Mehrkampfmeeting in Ratingen absagen. Das ist doppelt schlimm, weil damit seine letzte Möglichkeit, sich für die U20-Weltmeisterschaften im Zehnkampf in Kanada zu qualifizieren, dahin ist.
Hünfelden-Kirberg. Die Verletzung lässt einen Start Steffen Klinks schlicht und ergreifend nicht zu. Der Zehnkämpfer und sein Team haben alles versucht, um fit zu werden. Doch selbst die intensiven Behandlungsmethoden und Arztbesuche in Freiburg ließen es nicht zu, rechtzeitig und gesund für das bedeutungsvollste Mehrkampfwettkampfmeeting in Deutschland parat zu sein. «Es ist eine sehr harte Situation für Steffen, hat er doch seit November letzten Jahres alles auf diesen und auch den bereits abgelaufenen Wettkampf in Bernhausen ausgerichtet», weiß sein Vater Jörg-Steffen Klink. Doch ausgerechnet in Bernhausen war die neuerliche Verletzung aufgebrochen: Bänderzerrung im Fuß.
«Solange noch Schmerzen zu spüren sind und nicht alles restlos verheilt ist, gibt es keine Möglichkeit, die zehn Disziplinen durchzustehen», so Jörg-Steffen Klink weiter. Und das Risiko, zusätzliche Folgeschäden zu provozieren, müsse restlos ausgeschlossen werden.
So schwer die Entscheidung und damit verbunden auch die Einsicht auch jetzt sein mag, Steffen Klink selbst weiß: «Es ist wohl die schwierigste Zeit in meinem Leichtathletikleben, da ich bereits im Winter damit fertig werden musste, wegen eines Patellaspitzensyndroms die Deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften abzusagen. Und nun das.»
Bis dahin war die Saison für den Bronzemedaillengewinner bei den U18-Weltmeisterschaften in Brixen 2009 ein stetes Auf und Ab gewesen zwischen Hoffen und Bangen. All das drückt derzeit sehr auf die Psyche des 18-Jährigen, der weiß, dass er eigentlich ganz schön «was drauf» hat. Das hat Steffen Klink im Verlauf der Saison schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Wie geplant, hatte er sich von Wettkampf zu Wettkampf gesteigert und befand sich beim Abschlusstest in Mörfelden in absoluter Höchstform. Neben drei Bestleistungen hatte er dort Top-Ergebnisse mit dem Diskus, über die Hürden und im Stabhochsprung abgeliefert.
Jetzt heißt es für Steffen Klink vor allem, die nötige Geduld aufzubringen und den derzeitigen Zustand hinzunehmen. Auch das gehört zum Entwicklungsprozess eines Athleten. mor
16.06.2010
Habe es leider nicht geschafft vollständig schmerzfrei zu werden und musste Ratingen daher bedauerlicherweise absagen...
01.06.2010
Wieder mal abwarten...
Zum Thema Fuß gibt es soviel zu berichten, dass es evtl. schon sein kann, dass ich in Ratingen starten kann. Wird sich aber erst 3 Tage vor dem Wettkampf entscheiden. Muss vorab wieder mal mit dem Training aussetzen und jegliche Belastung vermeiden......
Regionalsport 26.05.2010
Steffen Klink: Zerrung im Fußgelenk
Bernhausen/Hünfelden. Beim Anlauf zum Weitsprung ist es passiert. Der Zehnkämpfer Steffen Klink (TSV Kirberg) hatte den Qualifikationswettkampf für die U20-Weltmeisterschaft im kanadischen Moncton in Bernhausen nach vier Disziplinen abbrechen müssen (wir berichteten). Zuvor war er 11,40 Sekunden über 100 m gelaufen. Weil er beim Weitsprung – durch seine Verletzung beeinträchtigt – nicht ein einziges Mal das Brett traf, standen hier für ihn indiskutable 6,72 m zu Buche. Der hinzugezogene Arzt sowie der Physiotherapeut vermochten zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu diagnostizieren, woher die Schmerzen kommen. Mit Wut im Bauch stellte der A-Jugendliche aus Heringen im Kugelstoßen eine neue persönliche Bestleistung von 15,26 m auf. Beim Einspringen zum Hochsprung war klar, dass der 18-Jährige mit seinen Schmerzen kaum noch klar kam und musste den Wettkampf nach übersprungenen 1,85 m abbrechen. Ob Steffen Klink beim zweiten WM-Qualifikations-Wettkampf in Juni in Ratingen wird starten können, steht noch in den Sternen. Zunächst müssen die Untersuchungen in Freiburg abgewartet werden. Fest steht: Innen- und Außenband sind gezerrt und geprellt. mor
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24.05.2010
Mein Wettkampf in Bernhausen......
.....was soll ich sagen. Habe mich körperlich wirklich fit gefühlt und war guter Dinge, wenn da nicht mein Fuß wäre, der mir bereits beim Weitsprung Schmerzen bereitete. Auch beim Hochsprung leider keine Besserung und so musste ich dann doch aufhören. Fürwahr eine schmerzliche Erfahrung.......
Wo der Schmerz her kommt, ist leider noch nicht ganz geklärt, bleibt die Diagnose im Laufe der Woche abzuwarten.....
Ein Riesendankeschön an meine Begleiter, ihr seid Spitze und habt es wirklich geschafft mich auf eine wunderbare Art am Abend etwas bei Laune zu halten.
Vielen vielen Dank!!!
Regionalsport 21.05.2010
Klink will das WM-Ticket
Der Kirberger Zehnkämpfer kämpft in Bernhausen um die Qualifikation für Moncton in Kanada
Hoch hinaus will der Zehnkämpfer Steffen Klink, hier beim Stabhochsprung Von Marion Morello
Für Steffen Klink, Zehnkämpfer im Trikot des TSV Kirberg, wird es an Pfingsten ernst. Nach seiner langen Verletzungspause kämpft er in Bernhausen um die Qualifikation für die U20-Weltmeisterschaften in Moncton in Kanada.
Hünfelden-Kirberg. Bei den WM- Qualifikationswettkämpfen in Bernhausen wird der 18-Jährige aus Heringen versuchen, die Norm von 7200 Punkten zu knacken. Erstaunlich, dass Steffen Klink an dieses Ziel wieder glauben kann, denn vor wenigen Wochen hatte man noch befürchten müssen, dass ihm seine Knieverletzung einen Strich durch die Rechnung machen würde. Doch nach intensiven Trainingswochen sieht es schon wieder ein wenig rosiger aus. Die Ergebnisse aus den Testwettkämpfen jedenfalls geben zu Hoffnung Anlass.
Und wie schätzt Steffen Klink selbst seine Chancen ein? «Mein Ziel ist ganz klar, die WM-Norm zu erreichen. Ob dies letztendlich zur Teilnahme an der WM reicht, kann ich allerdings nicht sagen, da die Konkurrenz sehr stark ist, ich in meinem ersten A-Jugend-Jahr bin, wegen meiner Verletzungspause noch nicht zu 100 Prozent da bin, wo ich hin wollte und leider nur zwei Athleten mitreisen dürfen.»
Dass die Konkurrenz extrem stark ist, erkennt man alleine daran, dass es durchaus fünf, sechs Athleten sind, denen die Norm zugetraut werden darf. Allen voran die Favoriten, Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied), 2009 Dritter der Weltbestenliste der U20-Zehnkämpfer; Matthias Brugger (SSV Ulm), der überragende Ergebnisse in der Halle und in bereits absolvierten Wettkämpfen erzielte. Auch Florian Katzschmann (TSV Herzogenaurach), Alexander Schengel (SV Berlin) und Nils Weispfennig (TSV Bayer Leverkusen) sind nicht zu unterschätzen.
Um eine Vorstellung für das Erreichen der WM-Norm von 7200 Punkten zu bekommen, hier die Normen in den Einzeldisziplinen: Hochsprung 2,15 m, Weitsprung mindestens 7,55 m und Speerwurf mindestens 68,50 m. Daher würde das Erreichen einer solchen Leistung bereits ein toller Erfolg sein. Der 18-Jährige Heringer wird auch in diesem Jahr von einer kleinen Fangruppe begleitet, die ihm in Bernhausen, aber auch in Ratingen, dem zweiten WM-Qualifikations-Wettkampf, die Daumen drückt. mor
Hoch hinaus will der Zehnkämpfer Steffen Klink, hier beim Stabhochsprung Regionalsport 19.05.2010
Steffen Klink bläst wieder zum Angriff
Kann wieder lachen: Steffen Klink vom TSV Heringen.Von Marion Morello
Hünfelden. Steffen Klink ist wieder da. Der 18-jährige Mehrkämpfer aus Heringen hat seine Testwettkämpfe in Mörfelden, die der Vorbereitung zu seinem ersten Zehnkampf 2010 in Bernhausen dienen sollten, erfolgreich abgeschlossen. Der Abschluss dieser Tests war geradezu sensationell. Mit hervorragenden 14,51 Sekunden über 110 m Hürden lief Steffen Klink nicht nur eine deutsche Spitzenzeit, sondern stellte zugleich einen neuen Kreisrekord auf.
Schon vor dem Lauf spürte man, dass der Athlet im Trikot des TSV Kirberg hoch motiviert war und man trotz kühler Witterung auf gute Ergebnisse gefasst sein durfte. Damit erhöhte er die Anzahl der von ihm verbesserten Kreisrekord auf fast unglaubliche 30 – und das in den verschiedensten Disziplinen. Beim anschließenden Diskuswerfen gab es eine weitere persönliche Bestleistung: Die Scheibe segelte auf eine Weite von 46,38 m. Das ist nicht nur für einen Mehrkämpfer eine tolle Leistung. Schließlich ging es noch zum Stabhochsprung. Auch hier war Steffen Klink nicht nur voll konzentriert, sondern auch ebenso erfolgreich. Mit übersprungenen 4,31 m lieferte er eine weitere persönliche Bestleistung.
Drei persönliche Bestmarken sowie ein Kreisrekord sollten ein gutes Gefühl für die nächsten, wichtigen Tage geben. Nach seiner fast dreimonatigen Verletzungspause fing war Steffen Klink bereits in Friedberg gut eingestiegen. Über die 100-Meter-Hürdenstrecke qualifizierte er sich mit 14,90 Sekunden für die Deutsche Einzel-Meisterschaften (wir berichteten).
Bei seinem zweiten Wettkampf in Wetzlar hatte Steffen Klink bereits nach drei Versuchen im Speerwerfen seinen Wettkampf beenden müssen, da der junge Mehrkämpfer Probleme mit der Leiste hatte und man nichts riskieren wollte. Dennoch warf Steffen Klink mit seinem neuen Speer 49,83 m. Bei seinem Stabhochsprung-Test in Kirchhain lief es mit 3,80 m nicht so toll, aber bereits dort hatte man sehen können, dass es wohl noch sehr hoch hinaus gehen wird. Den Beweis lieferte Steffen Klink in Mörfelden. mor
Kann wieder lachen: Steffen Klink vom TSV Heringen.15.05.2010
Hi....
...kurze Info: Am Freitag, den 28.05. um 16.30 Uhr werde ich in Kirberg eine Trainingsstunde halten, auf die ich mich riesig freue. Hierzu lädt der TSV Kirberg alle, die sich für die Leichtathletik interessieren, herzlich ein.....
Ergebnisse von Mörfelden stehen unter Daten.........
10.05.2010
Werde mir jetzt bis nach Bernhausen mal eine "HP-Pause" gönnen... Ergebnisse stelle ich weiter unter Daten rein und sollte es wichtige Neuigkeiten geben, werde ich natürlich auch auf dem Laufenden halten.
03.05.2010
Einen kleinen Rückschlag in Bezug auf meine Fitness musste ich am Samstag hinnehmen. In Wetzlar wollte ich mich beim Speer, Weit, Kugel und 200m testen. Leider blieb es nur beim Speer und auch hier ging es nicht über 3 Versuche hinaus, da ich wegen Schmerzen in der Leiste den gesamten Wettkampf abbrechen musste. Die Weite von 49,83m ist von daher nicht so relevant. Meinem Physio Damian möchte ich auf diesem Wege Danke sagen, der mir wieder einmal helfen konnte !! Danke !!
.26.04.2010
Einen guten Wettkampfstart hatte ich am Samstag in Friedberg
Bedenkt man, dass ich vor 4 Wochen noch nicht wusste wie es weitergeht, kann bzw. muss ich hoch zufrieden sein. Mit einer Bestleistung im Diskus von 46,03 m konnte ich mich um fast 3 m steigern und das war für mich die größte Überraschung. Die 110m Hürden mit neuen Höhen, waren schon ziemlich heftig....und ich bin echt froh, dass ich das noch so ins Ziel retten und die angestrebte Zeit von 14, 90 sec erzielen konnte. Beim Hochsprung waren es übersprungene 1,85m mit denen mein Trainer Jörg Graf aber völlig zufrieden war, da ich technisch wohl sehr gut gesprungen bin. Warum ich nicht höher kam, kann ich selbst nicht nachvollziehen ... Der 200m Lauf musste einfach für mich sein. War ein guter Abschluss, mit völlig harten und schweren Beinen. Obwohl diese Zeit wirklich nur ok war, habe ich aber auch ehrlich gesagt nichts anderes erwartet. Alles in allem.....ich darf sehr zufrieden sein !!
Regionalsport Hünfelden 24.04.2010
Steffen Klink ist fit: Auf zu neuen Taten
Hünfelden. Steffen Klink bestreitet wieder Wettkämpfe. Nachdem die Ärzte bescheinigt hatten, dass der Bronzemedaillengewinner bei den Leichtathletik-Jugend-Weltmeisterschaften in Brixen 2009 wieder voll in die Trainingsphase einsteigen kann, kam der junge Zehnkämpfer nach einem 14-tägigen Trainingslager aus dem spanischen Chiclana zurück – und das schmerzfrei.
Ab dem dritten Trainingstag hatte sich genau das eingestellt, was die Ärzte prophezeit hatten. Und das war für den 18-Jährigen das Startzeichen, doch noch alles zu versuchen, um sich für die U20-Weltmeisterschaften in Kanada zu qualifizieren. Obwohl die Zeit schon sehr knapp ist, um sich optimal vorbereiten zu können. Immerhin ist der Heringer nun schon fast drei Monate lang in seinen Vorbereitungen stark eingeschränkt. Dennoch versucht der für den TSV Kirberg startende Athlet mit seinem Trainerteam, dessen Verantwortung bei Landestrainer Jörg Graf liegt, die WM-Norm von 7200 Punkten zu knacken.
Körperlich fühlt sich Steffen Klink topfit, allerdings gilt es noch, an den Techniken zu feilen. Und das gilt ganz besonders für den Stabhochsprung. Der Wettkampfplan vor dem ersten Saisonhöhepunkt am 22./23. Mai in Bernhausen steht jedenfalls. Bei den Vorbereitungswettkämpfen geht es nicht um Bestleistungen oder Siege, sondern darum, unter Wettkampfbedingungen die Form zu überprüfen und Bewegungsabläufe zu perfektionieren. So sind unter anderem folgende Wettkämpfe geplant: am heutigen Samstag in Friedberg, am 1. Mai in Wetzlar, am 5. Mai in Pfungstadt, am 8. Mai in Kirchhain, am 9. Mai in Westerburg und am 13. Mai in Mörfelden, wo Steffen Klink neben den 110 m Hürden und den Diskuswurf auch das Stabhochspringen zum letzten Mal testen will.
Am Freitag, 28. Mai, wird der Zehnkämpfer auf dem Sportplatz in Kirberg ein Training für Kinder begleiten, zu dem schon jetzt Interessierte eingeladen sind. Dort wird der WM-Dritte nicht nur seinem Verein Treue und Interesse bekunden, sondern sich selbst in seine eigene Kindheit zurückversetzt fühlen. mor
20.04.2010
Also, ich werde in Bernhausen starten...
zur Vorbereitung werde ich an einigen Testwettkämpfen teilnehmen.Welche genau das sind, kann man unter "Daten" sehen.
Habe am vergangenen Samstag bereits am Werfertag in Selters bei Kugel und Diskus teilgenommen. Die Kugel landete bei 14,48m, womit ich nicht wirklich zufrieden war, aber dafür flog der Diskus 43,08m, ein prima Start...
12.04.2010
Melde mich aus Chiclana zurück
Völlig ausgepowert aber sehr, sehr zufrieden bin ich aus dem Trainingslager zurück gekommen. Das allerwichtigste für mich ist natürlich die Tatsache, dass meine Schmerzen nach dem dritten Tag vollständig weg waren. Aber ich kann euch sagen, dass es bis zu diesem Punkt die Hölle war...
Jetzt heißt es Technik, Technik, Technik, um für Bernhausen einigermaßen vorbereitet zu sein. Wenn ich auch diesbezüglich sehr viel Zeit verloren habe, bin ich dennoch absolut froh überhaupt eine Chance zu bekommen, bzw. teilnehmen zu können. Hätte auch ganz anders ausgehen.... bin wirklich zufrieden !!
Infos von der HLV-Seite:
Chiclana steht Kopf - Hessische Mehrkämpfer machten an der Costa de la Luz Station

Trainingsgruppe
In bewährter Tradition trafen sich die hessischen Mehrkämpfer nun schon bereits zum fünften Mal im andalusischen Chiclana zur Vorbereitung auf die anstehende Wettkampfsaison. Freudig begrüßt von Sonne, Sand, Wellen und dem Hotelpersonal standen zwei ereignisreiche Trainingswochen bevor.
Die sechs Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen wurden verstärkt durch den achten der diesjährigen Hallenweltmeisterschaft im Hochsprung, Martin Günther.
Während für Carolin Schäfer, Sara Gambetta und Julia Gerter die Vorbereitung auf die anstehenden Wettkampfhöhepunkte klare Priorität besaßen, stand für die drei weiteren Athleten Steffen Klink, Lisa Magel und Philip Herr die konsequente Arbeit an der endgültigen Beseitigung vorübergehender gesundheitlicher Probleme im Vordergrund. Dank des Reizklimas und den fürsorglichen Händen von Bernd Bally und seiner Tochter Christine Bally, beide Physiotherapeuten aus dem hessischen Bebra, die sich zur Zeit vor Ort im Urlaub befanden, konnten erhebliche Fortschritte in der Genesung erzielt werden. Steffen Klink, seit längerem durch ein Patellaspitzensyndrom im Sprint- und Sprungtraining eingeschränkt, erlebte nach drei Tagen erstaunliche Verbesserungen die in der völligen Schmerzfreiheit mündeten. Einem Angriff beim anstehenden ersten Wettkampfhöhepunkt in Bernhausen steht somit nichts mehr im Wege.
Nach dem großartigen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft und der vorhergehenden deutlichen Entwicklung von Martin Günther, wurde ihm unweigerlich die Führungsrolle zugeschrieben, die bei einigen Athleten u.a.prompt zur radikalen Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten führte.
Wie sooft auf neuen Wegen wandelnd, wurde das von Jörg Graf und Philipp Schlesinger durchgeführte Training mit einfachen Mitteln vor Ort auf der Hotelanlage, am Strand und dem naheliegenden Wald durchgeführt. Mit nur vier Einheiten im Stadion von Chiclana, wurde ein ungewöhnlicher Weg beschritten, der sich in den letzten Jahren als höchst erfolgsversprechend gezeigt hat.
Nun wäre es schön, wenn sich in den kommenden Wochen nach der harten Arbeit der erhoffte Erfolg einstellt. Drückt uns die Daumen.

Trainingsgruppe
In bewährter Tradition trafen sich die hessischen Mehrkämpfer nun schon bereits zum fünften Mal im andalusischen Chiclana zur Vorbereitung auf die anstehende Wettkampfsaison. Freudig begrüßt von Sonne, Sand, Wellen und dem Hotelpersonal standen zwei ereignisreiche Trainingswochen bevor.
Die sechs Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen wurden verstärkt durch den achten der diesjährigen Hallenweltmeisterschaft im Hochsprung, Martin Günther.
Während für Carolin Schäfer, Sara Gambetta und Julia Gerter die Vorbereitung auf die anstehenden Wettkampfhöhepunkte klare Priorität besaßen, stand für die drei weiteren Athleten Steffen Klink, Lisa Magel und Philip Herr die konsequente Arbeit an der endgültigen Beseitigung vorübergehender gesundheitlicher Probleme im Vordergrund. Dank des Reizklimas und den fürsorglichen Händen von Bernd Bally und seiner Tochter Christine Bally, beide Physiotherapeuten aus dem hessischen Bebra, die sich zur Zeit vor Ort im Urlaub befanden, konnten erhebliche Fortschritte in der Genesung erzielt werden. Steffen Klink, seit längerem durch ein Patellaspitzensyndrom im Sprint- und Sprungtraining eingeschränkt, erlebte nach drei Tagen erstaunliche Verbesserungen die in der völligen Schmerzfreiheit mündeten. Einem Angriff beim anstehenden ersten Wettkampfhöhepunkt in Bernhausen steht somit nichts mehr im Wege.
Nach dem großartigen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft und der vorhergehenden deutlichen Entwicklung von Martin Günther, wurde ihm unweigerlich die Führungsrolle zugeschrieben, die bei einigen Athleten u.a.prompt zur radikalen Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten führte.
Wie sooft auf neuen Wegen wandelnd, wurde das von Jörg Graf und Philipp Schlesinger durchgeführte Training mit einfachen Mitteln vor Ort auf der Hotelanlage, am Strand und dem naheliegenden Wald durchgeführt. Mit nur vier Einheiten im Stadion von Chiclana, wurde ein ungewöhnlicher Weg beschritten, der sich in den letzten Jahren als höchst erfolgsversprechend gezeigt hat.
Nun wäre es schön, wenn sich in den kommenden Wochen nach der harten Arbeit der erhoffte Erfolg einstellt. Drückt uns die Daumen.
Über meinen Coach:
Jörg Graf:
Ein stiller Genießer auf der Zielgeraden
In ein paar Monaten ist Schluss - dann beginnt für den hessischen Mehrkampf-Landestrainer Jörg Graf der Vorruhestand. Und die Weichen für eine geordnete Übergabe der Amtsgeschäfte sind bereits seit einigen Monaten gestellt. Der deutsche Zehnkampfmeister Jan Felix Knobel (LG Eintracht Frankfurt) trainiert bereits in der Gruppe von Jürgen Sammert, gemeinsam mit dem WM-Sechsten Pascal Behrenbruch (LG Eintracht Frankfurt), ihn hat Graf in dessen Jugendzeiten betreut. Und der neue 2,30-Meter-Springer im Landsverband Hessen, Martin Günther, wird nach dem Ende der Freiluftsaison zu Günter Eisinger wechseln. Bleibt noch zu klären, wer offiziell ab 1. November 2010 die U20-Welt- und Europameisterin im Siebenkampf, Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt), und den deutschen B-Jugendmeister und Dritten der U18-WM im Zehnkampf, Steffen Klink vom TSV Kirberg übernimmt.
Graf, 62 Jahre alt, hat im Spätherbst seiner Trainerkarriere viele hessische Athleten zu nationalen und internationalen Erfolgen geführt - und ist dafür vom HLV als „Nachwuchstrainer des Jahres“ geehrt worden (2008). Im Vorjahr wurde ihm sogar die Ehrung als „Trainer des Jahres“ in Hessen zuteil. Mit 114 Stimmen, knapp vor Michael Deyhle (111) und Eisinger (100). Doch derart in den Vordergrund gerückt zu werden, ist ihm eigentlich nie recht gewesen. Graf hält sich lieber im Hintergrund, spricht über seine Athleten und eher ungern über sich. Doch wenn er gelobt wird, wie im vergangenen Herbst vom hessischen Finanzminister Karl-Heinz Weimar in dessen Laudatio („Er versteht seine Trainertätigkeit nicht als Beruf, sondern als Berufung“), ist dies auch späte Genugtuung am Ende einer langen Trainerkarriere.
Die hat im Arbeiter- und Bauernstaat jenseits der Mauer mehr oder weniger im Jahr 1962 begonnen, als sich Graf für das sogenannte Abitur mit Berufsausbildung einschrieb. Und weil sein eigentlicher Berufswunsch Sport in den Rubriken nicht vorgesehen war, wählte er Landwirtschaft. Graf wurde zunächst staatlich geprüfter Rinderzüchter, studierte später an der DHfK Leipzig und war anschließend Trainer beim Sportclub der Deutschen Hochschule für Körperkultur. Von 1980 bis 1986 betreute er die zwischenzeitliche Siebenkampf-Weltrekordhalterin Sabine Paetz (6946 Punkte/1984), ebenso die Hochspringerin Gabriele Günz (Bestleistung 2,01 Meter). Dann kam die Wende. Graf arbeitete als Mehrkampf-Landestrainer in Sachsen, seit Mai 2001 in gleicher Funktion beim HLV. Und nun?
„Musst Du wirklich etwas schreiben?“ Die Frage ist irgendwie typisch für Graf. Nur kein Aufhebens machen um seine Person. „Ich bin doch ein Auslaufmodell.“ Wenn seine Arbeit beim HLV beendet ist, wird er in seine Heimstadt Leipzig zurückkehren, derzeit wohnt er in Niederdorfelden bei Bad Vilbel. Dass Graf schon vor dem offiziellen Eintritt ins Rentenalter um die Auflösung seines Vertrags gebeten hat, ist allein seine Entscheidung gewesen. „Ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen, um eine Hüftoperation komme ich wohl nicht herum.“ So richtig fit für die Arbeit „am Mann“ fühlt er sich nicht mehr. Das ist ein Grund für seinen Rückzug ins Private. Und der andere? „Ich habe in Hessen fünf Weltklasseathleten geformt“, sagt er. „Und dafür ist die Anerkennung durch den DLV schon dünn gewesen. Das kränkt mich.“ Nein, sagt Graf, bei dieser Einschätzung gehe es ganz gewiss nicht um persönliche Eitelkeit. „Der DLV müsste sich um die Trainer doch Gedanken machen, tut es aber nicht.“
Die Stellenausschreibung für seine Nachfolge ist noch bis Ende März einzusehen.
Uwe Martin 19.03.2010
Ein stiller Genießer auf der Zielgeraden
Die hat im Arbeiter- und Bauernstaat jenseits der Mauer mehr oder weniger im Jahr 1962 begonnen, als sich Graf für das sogenannte Abitur mit Berufsausbildung einschrieb. Und weil sein eigentlicher Berufswunsch Sport in den Rubriken nicht vorgesehen war, wählte er Landwirtschaft. Graf wurde zunächst staatlich geprüfter Rinderzüchter, studierte später an der DHfK Leipzig und war anschließend Trainer beim Sportclub der Deutschen Hochschule für Körperkultur. Von 1980 bis 1986 betreute er die zwischenzeitliche Siebenkampf-Weltrekordhalterin Sabine Paetz (6946 Punkte/1984), ebenso die Hochspringerin Gabriele Günz (Bestleistung 2,01 Meter). Dann kam die Wende. Graf arbeitete als Mehrkampf-Landestrainer in Sachsen, seit Mai 2001 in gleicher Funktion beim HLV. Und nun?
„Musst Du wirklich etwas schreiben?“ Die Frage ist irgendwie typisch für Graf. Nur kein Aufhebens machen um seine Person. „Ich bin doch ein Auslaufmodell.“ Wenn seine Arbeit beim HLV beendet ist, wird er in seine Heimstadt Leipzig zurückkehren, derzeit wohnt er in Niederdorfelden bei Bad Vilbel. Dass Graf schon vor dem offiziellen Eintritt ins Rentenalter um die Auflösung seines Vertrags gebeten hat, ist allein seine Entscheidung gewesen. „Ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen, um eine Hüftoperation komme ich wohl nicht herum.“ So richtig fit für die Arbeit „am Mann“ fühlt er sich nicht mehr. Das ist ein Grund für seinen Rückzug ins Private. Und der andere? „Ich habe in Hessen fünf Weltklasseathleten geformt“, sagt er. „Und dafür ist die Anerkennung durch den DLV schon dünn gewesen. Das kränkt mich.“ Nein, sagt Graf, bei dieser Einschätzung gehe es ganz gewiss nicht um persönliche Eitelkeit. „Der DLV müsste sich um die Trainer doch Gedanken machen, tut es aber nicht.“
Die Stellenausschreibung für seine Nachfolge ist noch bis Ende März einzusehen.
Uwe Martin 19.03.2010
29.03.2010
25.03.2010 Regionalsport Heringen Hünfelden
Die Leiden des jungen S.
Der Kirberger Zehnkämpfer Steffen Klink steigt wieder ins Training ein
Auch das muss sein: Mit Krafttraining versucht Steffen Klink, seine Muskulatur zu erhalten.
Von Marion Morello
Wie geht es eigentlich Steffen Klink? Sie wissen schon: dem Zehnkämpfer des TSV Kirberg, der im letzten Jahr die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften der B-Jugend im italienischen Brixen gewonnen hat.
Hünfelden-Heringen. Mehr als drei Monate litt der inzwischen 18-jährige Steffen Klink an einem Patellaspitzensyndrom im linken und rechten Knie. Nach einer Magnetresonanztomographie (MRT) und einer Abschlussuntersuchung in der letzten Woche konnten die Ärzte keinerlei Entzündungen, Reizungen oder Verletzungen mehr feststellen. Obwohl Steffen Klink nach wie vor über Schmerzen klagt.
Für den Heringer ist dieser körperliche Zustand eine völlig neue Erfahrung. Jahrelang war es mit ihm nur steil bergauf gegangen, ein Erfolg jagte den nächsten. Und jetzt die Stagnation aufgrund einer empfindlichen Verletzung. «Eine Erfahrung», so Steffen Klinks Trainer Jörg Graf, «die fast jeder Athlet leider machen muss und die dazu beiträgt, noch bewusster, verantwortungsvoller und geduldiger zu werden.» Auch unter Betreuung hervorragender Ärzte und Physiotherapeuten sind der Verlauf und die Dauer der Verletzung nicht einzuschätzen.
Doch trainiert wird trotzdem, nur anders. Es wurden Trainingspläne aufgestellt, die verhindern, dass die Knie belastet werden. Wenn auch die Technik darunter leidet, so «erhält» man zumindest die Muskelpartien. Unter anderem auch mit Krafttraining. So kommt es schon mal vor, dass der 18 Jahre alte Mehrkämpfer bis zu 105 Kilogramm schwere Gewichte «zur Strecke bringt».
Am gestrigen Mittwoch flog Steffen Klink mit einer sechsköpfigen Trainingsgruppe für 14 Tage ins spanische Chiclana. «Ich hoffe sehr, dass bei wärmerem Klima die Schmerzen langsam verschwinden», so Steffen Klink. Ob das Klink-Team die Saison komplett aufgeben muss, wird sich wohl erst nach diesem Trainingslager zeigen. «Ich muss schon oft auf die Zähne beißen, um nicht ganz auszurasten, da ich permanent zwischen Hoffnung und Enttäuschung lebe, aber ich werde immer wieder vom Trainer und meinem Umfeld aufgefangen, indem man mir bewusst macht, dass es nicht immer nur nach oben gehen kann und viele, die verletzt waren, immer wieder auch zurückschlagen können», schätzt Steffen Klink seine Situation realistisch ein.
Die Hoffnung ist noch da, dass er an den Qualifikationswettkämpfen zur Weltmeisterschaft in Kanada wird teilnehmen können. Diese gehen am 23./24. Mai in Bernhausen und am 19./20. Juni in Ratingen über die Bühne. Das dies keine einfache Sache werden wird, versteht sich von selbst. Erschwerend kommt hinzu, dass der junge Heringer in der Jahrgangsgruppe 1991/92 in dieser Saison zu den Jüngeren gehört und hier zusätzlich noch einige Hürde mehr nehmen müsste. Doch wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt . . .
Auch das muss sein: Mit Krafttraining versucht Steffen Klink, seine Muskulatur zu erhalten.Hünfelden-Heringen. Mehr als drei Monate litt der inzwischen 18-jährige Steffen Klink an einem Patellaspitzensyndrom im linken und rechten Knie. Nach einer Magnetresonanztomographie (MRT) und einer Abschlussuntersuchung in der letzten Woche konnten die Ärzte keinerlei Entzündungen, Reizungen oder Verletzungen mehr feststellen. Obwohl Steffen Klink nach wie vor über Schmerzen klagt.
21.03.2010
Am Mittwoch fliege ich für 14 Tage ins Trainingslager nach Chiclana/Spanien und man kann sich vorstellen, dass meine Freude daher auf einem hohen, sehr hohen (allerhöchsten) Niveau steht.
Auf der anderen Seite, habe ich noch immer ziemlich starke Schmerzen im Kniebereich, obwohl nach einem MRT und einer Abschlussuntersuchung am Freitag keine Reizung, Entzündung und Verletzung mehr festzustellen ist.
Beim TSV Kirberg bedanke ich mich für die Auszeichnung zum Sportler des Jahres! Leider konnte ich bei der Veranstaltung nicht persönlich anwesend sein.
08.03.2010
.....mein volles Training kann ich noch immer nicht aufnehmen. Trainiere zwar weiter, allerdings ohne die Knie zu belasten und dadurch bleiben natürlich viele Inhalte auf der Strecke.
Nächste Woche soll es eigentlich zum Bundeskaderlehrgang nach Hannover gehen. Mal sehen ob das klappt...
Möchte nicht versäumen, meinem Trainingskamerad Martin Günter zu gratulieren, der sich mit übersprungenen 2,30m zur Hallen WM in Dohar qualifiziert hat. Freut mich sehr !! Glückwunsch !!
01.03.2010
16.02.2010

07.02.2010
Wahnsinn!!! Vielen, vielen Dank!!!
Für die unfassbar vielen Glückwünsche und wunderbaren Geschenke zu meinem Geburtstag !!
Leider ist mir es nicht möglich, jedem persönlich zu danken, daher auf diesem Weg ein riesiges Dankeschön an alle !!
Noch eine kleine Info zum Sport: Fange wieder ganz langsam an zu trainieren und merke dass es wesentlich besser geworden ist. Bin aber vorsichtig!
31.01.2010
.......mein Auto !!!
29.01.2010 Regionalsport Heringen Hünfelden
Hallen-DM ohne Steffen Klink
Der Zehnkämpfer des TSV Kirberg hat seine Knieverletzung noch nicht auskuriert
Und da sage noch mal einer, Frauen hätten einen Schuh-Spleen: Der Zehnkämpfer Steffen Klink benötigt für jede Disziplin ein besonderes Paar und zusätzlich Laufschuhe zum Aufwärmen. Allerdings kann er diese derzeit getrost in der Tasche lassen: Er ist verletzt. Von Marion Morello
Steffen Klink (TSV Kirberg) wird definitiv nicht an den Deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften am 30./31. Januar in Frankfurt-Kalbach teilnehmen. Er ist verletzt.
Hünfelden-Heringen. Neben dem Patellaspitzensyndrom (Kniesehnen-Entzündung) hat sich zudem ein Virus beim Bronzemedaillengewinner der U18-Weltmeisterschaft 2009 eingenistet. Die Genesung ist noch nicht abgeschlossen, und «bis dato ist auch nicht abzusehen, wann diese wirklich auskuriert sein wird», so Steffens Vater, Jörg-Steffen Klink. Das Klink-Team möchte nicht zu früh in den Trainingsbetrieb einsteigen, um zumindest die Freiluftsaison noch planen zu können. Eine unangenehme Erfahrung für den jungen Athleten, der in der nächsten Woche seinen 18. Geburtstag feiert. Steffen Klink selbst meint: «Ein schwieriger Prozess für mich, es fällt mir sehr schwer, damit zurecht zu kommen, ich muss mir aber dennoch klar machen, dass dies immer wieder passieren kann. Und gerade hier heißt es, den Kampf aufzunehmen und diesmal auf eine andere Art zu gewinnen.»
Nachdem nun vermutlich die gesamte Hallensaison gelaufen sein wird, fliegt Steffen Klink Mitte März ins spanische Chiclana. Dort wird er mit seinen Mehrkampfkollegen innerhalb von 14 Tagen die Vorbereitungen für die Freiluftsaison aufnehmen. mor
23.01.2010
Jetzt ist es leider sicher...,
ich werde weder an diesem noch am nächsten Wochenende starten und somit sind die Deutschen Hallenmeisterschaften für mich Geschichte!! Ein Virus der mir zusätzlich zu schaffen macht, lässt mir und meinem Trainer Jörg Graf keine andere Entscheidung.
Es gibt einfach Dinge, die man nicht planen kann und diese muss man dann einfach akzeptieren.
Da ich weiß, dass der ein oder andere nach Frankfurt kommen wollte, tut es mir leid und ich hoffe sehr, dass es bald eine weitere Möglichkeit gibt sich zu sehen. Denn mich hätte es schon riesig gefreut mit euch gemeinsam an den Start zu gehen.
Alles wird gut......
18.01.2010
10.01.2010

Steffen Klink: Lieber Kirberg als Los Angeles
Der Zehnkämpfer lehnt verlockende Angebote ab und will zur U20-WM
Von Marion Morello
Steffen Klink vom TSV Kirberg war in der vergangenen Saison der beste Zehnkämpfer der männlichen Jugend B im Bereich des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). In diesem Jahr hängen die Trauben ein wenig höher, denn der 17-Jährige gehört jetzt dem jüngeren Jahrgang der männlichen Jugend A an.
Hünfelden-Kirberg. Die gute Nachricht vorab: Auch im Jahr 2010 wird Steffen Klink für den TSV Kirberg und somit auch für den Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg an den Start gehen. Das ist nicht so selbstverständlich wie viele das vermuten. Denn nur durch die Unterstützung eines Pharma-Unternehmens aus Limburg, dessen Logo Steffen Klink zukünftig auf seinem grünen Trikot tragen wird, und eines Kontaktlinsenherstellers mit Sitz in Beselich ist dies möglich geworden; der Weggang zu einem größeren Verein wurde verhindert. Immerhin lagen dem Heringer Angebote und sogar Anfragen aus Kansas City und Los Angeles in den USA vor.
Am 3. Februar feiert Steffen Klink seinen 18. Geburtstag. Der Jahrgang 1992 ist der jüngere bei der männlichen Jugend A, und der Mehrkämpfer des TSV Kirberg muss sich gegen wesentlich ältere Konkurrenten behaupten. Nach seinen Zielen für diese Saison befragt, stapelt Steffen Klink tief: «Es ist aufgrund der Altersunterschiede und der starken Konkurrenz in diesem Jahr realistisch gesehen sehr, sehr schwierig und vermutlich auch nicht zu schaffen, aber es kann nur mein Ziel sein, mich für die U20-Weltmeisterschaft in Moncton in Kanada zu qualifizieren. »
Ein Ziel, auf das der junge Heringer gemeinsam mit seinem Landestrainer Jörg Graf hinarbeitet. Jörg Graf schreibt das Trainingsprogramm und trägt zudem die Verantwortung für den Athleten. Unterstützt wird Graf von Manfred Kehm, dem leitenden Landestrainer im Bereich Stabhochsprung und Speerwerfen, sowie von Jörg Schulte, dem Landestrainer Wurf, im Kugelstoßen und Diskuswerfen.
Steffen Klink wird bisweilen einiges abverlangt. Bis zu 25 Trainingsstunden pro Woche investiert der Gymnasiast, der die Eliteschule des Sports, die Carl-von-Weinberg-Schule, besucht und im Olympia-Stützpunkt Frankfurt wohnt. Da kann man gut verstehen, dass Luxus für Steffen Klink heißt: einfach mal Zeit für sich selbst zu haben.
Um das große Ziel, die U20-WM, zu verwirklichen, bedarf es einer Qualifikation. Nur zwei Athleten werden die Bundesrepublik Deutschland in Kanada vertreten. Diese müssen zuvor zudem eine Mindestpunktzahl von 7200 Punkten erzielen. Die Qualifikationswettkämpfe der Zehnkämpfer steigen am 22./23. Mai in Bernhausen und am 19./20. Juni in Ratingen. Der erste Höhepunkt steht für Steffen Klink allerdings schon viel früher an: am 30./31. Januar bei den Deutschen Hallenmehrkampf-Meisterschaften in Frankfurt-Kalbach.
Am 9./10. Januar beginnt der Kirberger seinen Formcheck in Stadtallendorf unter anderem mit einem Stabhochsprung-Wettkampf, bevor er am 16./17. Januar bei den Hessischen Meisterschaften der Männer im 60-m-Sprint, Stabhochsprung und Hochsprung sowie eine Woche später bei den Hessischen Meisterschaften der männlichen Jugend A über 60 m Hürden, im Weitsprung und Kugelstoßen starten wird.
«Hier wird es Steffen und seinen Trainern nicht um Medaillen gehen, sondern in erster Linie um einen Formcheck unter Wettkampfbedingungen», erläutert Steffens Vater Jörg Klink.
Weitere Termine sind am 20./21. Februar in Halle an der Saale die Deutschen Hallen-Meisterschaften in den Einzeldisziplinen, vom 6. bis 8. August in Regensburg die Deutschen Einzel-Meisterschaften und am 28./29. August in Wesel die Deutschen Zehnkampf-Meisterschaften. Und sollte sich Steffen Klinks Traum erfüllen, so stünden vom 20. bis 25. Juli Moncton in Kanada die U20-Weltmeisterschaften auf dem Wettkampfplan.
Nach wie vor sind und bleiben aber das Langzeitziel die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro/Brasilien. Doch Steffen Klink ist Realist und weiß: «Es ist mir absolut bewusst, dass es im Hochleistungssport nicht immer so laufen wird, wie man es gerne hätte. Es wird auch immer wieder Tiefschläge geben. Freude und Enttäuschung liegen ganz dicht beieinander. Mein Ziel kann daher nur zukunftsorientiert ausgelegt sein. Ich werde alles versuchen, dies mit Geduld, Disziplin, Maß, aber auch realistischen Zielen zu ermöglichen.» mor
Der Ausnahme-Athlet: Steffen Klink
Der Kirberger ist Deutschlands Nummer eins im Zehnkampf der männlichen Jugend B
Von Bernd Meuser
Zehnkämpfer Steffen Klink vom TSV Kirberg liegt auf Rang eins der Bestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).
Limburg-Weilburg. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) legt zum Ende des Jahres Ranglisten vor, in denen für alle Disziplinen in allen Altersklassen die besten 50 Athletinnen und Athleten nach ihren Bestleistungen einsortiert sind. Der Kreis Limburg-Weilburg ist im Reigen der leistungsstärksten Leichtathleten des gesamten Bundesgebietes mit über 60 Nennungen bestens aufgestellt.
Überhaupt ist der heimische Nachwuchs in dieser Altersklasse stark vertreten: Maximilian Schermaul (TuS Weilmünster) kann sich über 100 m mit Platz elf (10,99 Sekunden) und über 200 m als 25. (22,48 Sekunden) durchaus sehen lassen. Jens Ohde (LSG Goldener Grund) ist im Stabhochsprung mit Platz 15 (4,40 m) erfreulich weit vorne anzutreffen. Weitere Platzierungen bei der männlichen Jugend B: Benjamin Stalf (LSG Goldener Grund): 25. über 3000 m (9:08,81 Minuten) und 34. im 10-Kilometer-Straßenlauf (35:28 Minuten); Christopher Fries (TV Elz): 27. im Speerwurf (58,40 m); Florian Voit (TV Elz): 50. im Hochsprung (1,88 m).
Bei der männlichen Jugend A trug sich Marius Rosbach (TV Elz) gleich vier Mal in die DLV-Rangliste ein; im Diskuswurf mit Platz 14 (50,80 m), im Hammerwurf mit Rang 29 (51,06 m), im Speerwerfen als 48. (54,12 m) und im Zehnkampf mit ebenfalls Platz 48 (6115 Punkte).
Marcel Breitkopf (LSG Goldener Grund) steht ihm mit drei Nennungen kaum nach. Seine Bilanz: 12. im Zehnkampf (6817 Punkte); 30. über 110 m Hürden (14,74); 45. im Stabhochsprung (4,40 m). Ergänzt wird die Palette durch Jurij Müller (TG Camberg) an 36. Position über 400 m Hürden (56,67 Sekunden), durch Sven Medenbach mit Platz 38 über 400 m Hürden (56,91) und mit Rang 48 über 110 m Hürden (14,99) sowie durch den bereits erwähnten Jens Ohde (beide LSG Goldener Grund) mit Platz 48 im Stabhochsprung (4,40 m).
Die Frauen demonstrieren mit fünf Top-Ten-Platzierungen ihre Leistungsstärke: Im Diskuswurf waren auch 2009 Sabine Rumpf als Vierte mit exzellenten 60,18 m und Julia Bremser (beide LSG Goldener Grund) auf Rang sieben mit beachtlichen 57,17 m «eine Bank». Dazu konnten sich beide auch im Kugelstoßen platzieren und zwar Julia Bremser auf Rang 23 (14,21 m) und Sabine Rumpf auf Rang 34 (13,82 m).
Claudia Rath (LG Dornburg) ragt im Siebenkampf mit 5941 Punkten als Sechste heraus wie auch im Weitsprung mit Rang zehn (6,44 m). Im Hochsprung stellt Claudia Rath, die im kommenden Jahr für die LG Eintracht Frankfurt an den Start gehen wird, mit Rang 15 (1,82 m) zufrieden, wie auch Frederike Schönfeld (TG Camberg) an 13. Stelle über 400 m Hürden (58,88 Sekunden). Abgerundet wird die sehenswerte Bilanz durch Kathrin Schermuly (LG Brechen), die bei den Schülerinnen W14 im 5-km-Straßenlauf mit 20:09 Minuten auf Platz 18 und über 2000 m mit 6:58,64 als 24. registriert wird.
Ein Traum wird wahr
Zehnkämpfer Steffen Klink bei den Weltmeisterschaften mit Bronze dekoriert
Steffen Klink zählt zu den weltbesten Nachwuchs-Zehnkämpfern. Bei Olympischen Spielen und bei den Weltmeisterschaften stehen die Zehnkämpfer im Mittelpunkt des Geschehens. Ein großes Talent auf diesem Sektor ist Steffen Klink.
Limburg-Weilburg. Bei den U18-Weltmeisterschaften im italienischen Brixen lenkte mit Steffen Klink ein 17-jähriger Nachwuchsathlet des TSV Kirberg aus Heringen im Trikot der deutschen Nationalmannschaft im Achtkampf alle Augen auf sich. Doch bis es soweit war, mussten einige Hürden überwunden werden.
Als Einstieg in das WM-Jahr standen die Deutschen Mehrkampf-Hallenmeisterschaften mit einem Siebenkampf in Hamburg auf dem Programm. Steffen Klink hatte bei den Hessischen Hallenmeisterschaften drei Titel (60 Meter Hürden, Kugelstoß und Weitsprung) gewonnen. Nach der Endabrechnung gewann Steffen Klink überlegen den Deutschen Meistertitel, sammelte spektakuläre 5566 Punkte und verfehlte den deutschen Rekord um winzige vier Zähler.
Das internationale Mehrkampf-Meeting in Filderstadt/Bernhausen diente als Qualifikationswettbewerb für die Teilnahme an der U18-WM in Brixen. Steffen Klink sprintete die 100 Meter in 11,37 Sekunden, so schnell wie nie zuvor. Im Weitsprung flog er nach einem ungültigen Versuch beachtliche 6,92 Meter weit. Nach dem Kugelstoßen (16,52 Meter) übernahm Steffen Klink die Führung. Im Hochsprung steigerte er sich auf 1,94 Meter. Den ersten Tag rundete Steffen Klink mit neuem Hausrekord über 400 Meter (52,07 Sekunden) ab. Den zweiten Wettkampftag eröffnete das Multitalent als schnellster Läufer über 110 Meter Hürden mit 14,22 Sekunden. Im Diskuswurf stellte er mit 44,80 Meter mehr als zufrieden, dagegen blieb er im Stabhochsprung mit 3,90 Meter deutlich unter seinen Möglichkeiten. Diesen Ausrutscher machte er im Speerwurf mit exzellenten 52,78 Meter mehr als wett. So war der abschließende 1500 Meter Lauf, den er nach 5:00,91 Minuten beendete, nur noch Formsache. Als überlegener Sieger sammelte Steffen Klink spektakuläre 7408 Punkte, das große Ziel, Teilnahme an der WM, war perfekt.
Am 8. und 9. Juli ging für Steffen Klink ein Traum in Erfüllung. Er vertrat Deutschland bei den Weltmeisterschaften, er durfte sich mit den weltbesten Altersgenossen im Achtkampf messen. Zum Einstieg überraschte der nervenstarke Athlet über 100 Meter in 11,25 Sekunden. Mit der gewonnenen Sicherheit gelang auch im Weitsprung mit prächtigen 7,15 Meter neuer Hausrekord, dazu konnte Steffen Klink im Kugelstoß (15,96 Meter) und über 400 Meter (52,86 Sekunden) überraschend gut mithalten. Mit der Belastung, für eine Medaille in Frage zu kommen, meisterte er den schwierigen Lauf über die 110 Meter Hürden in beachtlichen 14,31 Sekunden. Nach 1,89 Meter im Hochsprung gelang ihm im Speerwurf mit 54,16 Meter eine weitere persönliche Bestmarke. Beim abschließenden 1000 Meter Lauf mobilisierte Steffen Klink seine letzten Kräfte, blieb mit 2:55,47 Minuten deutlich unter drei Minuten. Es war Bronze, ein überglücklicher Steffen Klink konnte sein Glück kaum fassen und Weitsprung-Weltrekordler Mike Powell überreichte ihm das begehrte sportliche Edelmetall. Die Goldmedaille ging an Kevin Mayer (Frankreich) mit 6478 Punkten, deutlich zurück mit 6232 Punkten wurde Ahmed Al-Mannai (Quatar) mit der Silbermedaille ausgezeichnet, nur wenige Punkte zurück überraschte Steffen Klink mit 6218 Punkten auf dem Bronzerang. Mit diesem Ergebnis rangiert der Nachwuchsathlet aus dem NNP-Land auch am Ende der Saison in der Weltjahresbestenliste (U18) auf Platz drei.
In Lage wurde Steffen Klink anschließend bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Zehnkampf bei der männlichen Jugend B mit 7534 Punkten seiner Favoritenrolle absolut gerecht. meu
05.01.2010
Ein frohes neues Jahr !!
Ab hier gibt es noch ein paar Pressemitteilungen aus 2009:
07.11.2009

04.11.2009 RegionalsportKirbergHünfelden
Klink: Nr. 3 in der Welt
Der 17 Jahre alte Mehrkämpfer aus Heringen startet auch 2010 im Trikot des TSV Kirberg
Geschafft! Steffen Klink ist der drittbeste Mehrkämpfer der Welt in der männlichen Jugend B.
Geschafft! Steffen Klink ist der drittbeste Mehrkämpfer der Welt in der männlichen Jugend B.Steffen Klink hat es geschafft: Der Leichtathlet des TSV Kirberg gehört in der männlichen Jugend B zu den besten Mehrkämpfern der Welt. Der Hünfeldener steht in der Weltjahresbestenliste des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) auf dem dritten Platz bei den «Königen der Athleten».
Hünfelden-Kirberg. Somit hat es weltweit niemand mehr geschafft, die Leistungen der Medaillengewinner während der Weltmeisterschaften im vergangenen Juli im italienischen Brixen zu verbessern. Dort hatte Steffen Klink bekanntlich die Bronzemedaille im Achtkampf gewonnen. Nur der Franzose Kevin Mayer und der Kathari Mohd Ahmed Al-Mannai stehen vor dem Kirberger Leichtathleten. Ein Riesenerfolg für Steffen Klink und den Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg.
Doch von Ausruhen kann für den Heringer keine Rede sein. Die Vorbereitung für die Saison 2010 läuft bereits wieder auf vollen Touren. Nach einem unglaublich erfolgreichen Jahr verlässt der 17-Jährige jedoch die männliche Jugend B und kommt in der männlichen Jugend A an. Zwei Jahre wird der junge Athlet in dieser Altersklasse starten, bevor es dann in die Männerklasse geht. Als Jahrgangsjüngerer wird Steffen Klink in der nächsten Saison seine Favoritenrolle getrost abgeben können.
Bereits am 30. und 31. Januar findet das erste große Hallenmeeting statt. Dort werden in Frankfurt die Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften ausgetragen. Bereits Anfang Oktober weilte Steffen Klink im ersten Trainingslager im Olympiazentrum Kienbaum (Berlin), das vom Hessischen Leichtathletik-Verband ausgerichtet wurde, bevor es drei Tage später bereits nach Saarbrücken ging. Dort traf sich Steffen Klink mit der Deutschen Nationalmannschaft, um sich einem Formcheck und Gesundheitskontrollen zu unterziehen.
Und worauf viele gespannt spekulieren: Steffen Klink wird auch im nächsten Jahr dem Kreis Limburg-Weilburg treu bleiben und für den TSV Kirberg starten.
11.10.2009

10.10.2009 Regionalsport Weilburg
Steffen Klink für das U20-Nationalteam nominiert
Ariane Friedrich und Steffen Klink präsentieren ihre WM-Medaillen.
Der Hessische Leichtathletik- Verband (HLV) nahm in der Halle in Frankfurt-Kalbach die Kadernominierung für das kommende Jahr vor. Gleich fünf Nachwuchsathleten aus dem Kreis Limburg-Weilburg werden für ihre herausragenden Leistungen durch den Verband besonders gefördert.
Frankfurt/Limburg-Weilburg. Allen voran ist Steffen Klink (TSV Kirberg) zu nennen, der bei der U18-Weltmeisterschaft im Achtkampf die Bronzemedaille holte, zweifacher Deutscher Mehrkampfmeister wurde, mit 7534 Punkten im Zehnkampf deutsche Jahresbestleistung erzielte und damit als erster Athlet des Kreises die begehrte 7000er-Marke übertraf. Steffen Klink wurde für seine Leistungen in das U20-National-Team und in den HLV-C-Kader berufen.
Weitere vier Talente wurden in den D1-Kader aufgenommen. Maximilian Schermaul (TuS Weilmünster) hatte über 100 Meter bei der männlichen Jugend B für Aufsehen gesorgt: In seinem ersten B-Jugendjahr wurde er mehrfach Hessischer Jugendmeister und sprintete die 100 m mit 10,99 unter der Elf-Sekunden-Marke. Jens Ohde (LSG Goldener Grund) überraschte im Stabhochsprung mit dem Hessentitel in Baunatal, war bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in den Top Ten anzutreffen und steigerte sich auf beachtliche 4,40 m.
Zwei Nachwuchswerfer des TV Elz wurden in den Wurfkader aufgenommen. Im Speerwurf verbesserte sich Christopher Fries zum Saisonausklang beim Verbändekampf in Leverkusen auf respektable 58,40 m. Marius Rosbach verdiente seine Nominierung durch gute Ergebnisse im Kugelstoßen und im Diskuswurf: Hier schleuderte er die 1,75 Kilogramm schwere Wurfscheibe erstaunliche 50,80 m weit. Aufgelockert wurde die Nominierungsfeier mit einem Interview mit Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt), die bei der WM in Berlin Bronze im Hochsprung der Frauen gewonnen hatte. meu

28.09.2009 02:50 Uhr Regionalsport Weilburg
Drei im Nationalteam
Claudia Rath, Steffen Klink und Sabine Rumpf wurden in die DLV-Kader berufen
Drei Leichtathleten des Kreises Limburg-Weilburg wurden vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in den Bundeskader nominiert.
Limburg-Weilburg. Steffen Klink (TSV Kirberg) gehört jetzt dem DLV-C-Kader Zehnkampf an. Claudia Rath (LG Dornburg) wurde aufgrund ihrer tollen Steigerung im vergangenen Jahr in den DLV-B-Kader Siebenkampf berufen, und Sabine Rumpf (LSG Goldener Grund) gehört erneut dem DLV-B-Kader Diskuswurf an.
Für Steffen Klink heißt es 2010, Angriff nehmen auf die U20-Weltmeisterschaften in Kanada und sich dabei zunächst einmal im ersten A-Jugendjahr zu positionieren. Claudia Rath ist nach dem Rücktritt von Sonja Kesselschläger auf dem Sprung, viertbeste deutsche Siebenkämpferin zu werden und so vielleicht auch einmal zu einem internationalen Einsatz zu schaffen. Für Sabine Rumpf geht es im kommenden Jahr um die Europameisterschaften im August in Barcelona.
Alle drei Athleten freuten sich riesig über diese Anerkennung, werden erneut angreifen und dabei auch den Namen des Landkreises Limburg-Weilburg wieder weit über die Grenzen hinaustragen. bb
01.09.2009

01.09.2009 02:50 Uhr Regionalsport
Klinks Mega-Zehnkampf
Von Bernd Meuser
Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathleten in Lage trumpften zwei Teilnehmer aus dem Kreis Limburg-Weilburg groß auf: Steffen Klink (TSV Kirberg) wurde überlegen Deutscher Meister im Zehnkampf der männlichen Jugend B, Claudia Rath (LG Dornburg) holte Silber bei den Frauen nach einem spannenden Siebenkampf.
Lage. Steffen Klink ging in Lage nach seiner Bronzemedaille bei den U18-Weltmeisterschaften und nach dem DM-Titel bei den Hallenmeisterschaften als Favorit an den Start. Das Multitalent wurde mit diesem Druck prima fertig und lieferte einen glänzenden Mehrkampf ab. Beim 100-m-Lauf zum Auftakt des zweitägigen Wettkampfes wirkte er allerdings noch verkrampft, sprintete dennoch bei leichtem Gegenwind exzellente 11,26 Sekunden und verpasste seinen Hausrekord um lediglich eine Hundertstel. Im Weitsprung flog Steffen Klink gleich im ersten Durchgang tolle 7,07 Meter weit; kein Konkurrent kam an diese Weite heran, wie auch im Kugelstoßen, wo der Heringer mit 15,70 m als Bester seinen Vorsprung weiter ausbaute. Mit 1,90 m im Hochsprung war Steffen Klink eigentlich zufrieden, haderte dennoch ein wenig mit dem Schicksal, waren doch seine Versuche über 1,93 m hauchdünn gerissen.
Nach inzwischen siebenstündiger Wettkampfzeit wurden die Mehrkämpfer auf die Stadionrunde (400 m) geschickt, wo Steffen Klink nach grandiosen 51,12 Sekunden so schnell wie nie im Ziel ankam und seine Betreuer und Trainer in Staunen versetzte. Mit 3945 Punkten lag er deutlich in Führung und durfte beruhigt dem zweiten Wettkampftag entgegensehen. Hier begann er über 110 m Hürden – erneut als Schnellster – mit erstaunlichen 14,24 Sekunden und kam bis auf zwei Hundertstel an seine Bestmarke heran. Im Diskuswurf erfüllte er mit sehr guten 46,13 m die Erwartungen und blieb auf Erfolgskurs.
Der Stabhochsprung als achte Disziplin stand unter keinem guten Stern: Der Wettkampf musste wegen starker Regenfälle mehrfach unterbrochen werden, dazu blies ein heftiger Wind. Steffen Klink kam mit diesen Bedingungen nur schwer zurecht und blieb mit 3,90 m 40 Zentimeter unter seinem Hausrekord. Nach zwei schwachen Versuchen im Speerwurf machte es Steffen Klink nochmals spannend: Im dritten Durchgang landete der Speer dann bei unerwarteten 53,52 m, der Kurs wurde gehalten.
Bereits nach neun Disziplinen war Steffen Klink der Titel so gut wie sicher, aber das Nachwuchstalent strebte die 7500er-Marke an, Voraussetzung dafür war über 1500 m eine Zeit deutlich unter fünf Minuten: Der 17-jährige Schüler lief ein beherztes Rennen, sammelte all seine Kräfte am Ende eines zweitägigen Wettkampfes und erreichte mit persönlichem Rekord (4:49,11 Minuten) das Ziel.
Nach der Endabrechnung standen 7534 Punkte auf der Habenseite, Deutscher Meister und deutsche Jahresbestleistung. Dazu ist dieses Ergebnis die drittbeste Leistung, die ein Jugendlicher dieser Altersklasse erreicht hat. Steffen Klink nach seinem Triumph: «Wahnsinn! Aber ich will weiter ruhig und besonnen bleiben. Mein Ziel ist Olympia 2016.»
Claudia Rath (LG Dornburg) – im vergangenen Jahr Deutsche Meisterin bei den Juniorinnen – zählte nach ihrem dritten Rang im Länderkampf gegen die USA in Marburg im Siebenkampf bei den Frauen zu den Medaillenanwärterinnen. In Lage lieferte sich die Athletin aus dem Kreis Limburg-Weilburg mit der Favoritin Christine Schulz (TSV Bayer Leverkusen) einen spannenden Zweikampf. Zum Einstieg in den zweitägigen Mehrkampf sprintete Claudia Rath die 100 m Hürden in 14,50 Sekunden und blieb damit unter ihren Möglichkeiten. Christine Schulz machte mit einer Zeit von unter 14 Sekunden einige Punkte gut. Im anschließenden Hochsprung dominierte Claudia Rath mit prächtigen 1,78 m als beste Athletin in der Konkurrenz. Leider wurde der Wettkampf durch heftige Regenschauern wiederholt unterbrochen und verhinderte damit eine weitere Leistungssteigerung.
Im Kugelstoßen standen 11,44 m zu Buche, Christine Schulz wuchtete die Kugel 13,40 m weit und setzte sich von der Konkurrenz ab. Mit einer «gehörigen Wut im Bauch» trat Claudia Rath zum 200-m-Lauf an, steigerte ihren persönlichen Rekord auf exzellente 24,54 Sekunden und machte mächtig Boden gut. In der Zwischenbilanz nach dem ersten Tag führte die Favoritin Christine Schulz mit 3552 Punkten, Claudia Rath nahm Platz vier mit 3415 Punkten ein.
Der zweite Wettkampftag begann mit einem Paukenschlag: Im Weitsprung flog Claudia Rath grandiose 6,34 m weit. Keine Athletin kam auch nur annähernd an die Sechs-Meter-Marke heran, und damit übernahm Claudia Rath die Führung. Die bekannt gute Speerwerferin Christine Schulz schleuderte das klassische Wurfgerät 45,39 m weit und zog wieder an Claudia Rath (36,56 m) vorbei. Der abschließende 800-m-Lauf musste die Entscheidung bringen. Beide Athletinnen kämpften mit großem Einsatz. Claudia Rath gelang mit beachtlichen 2:17,53 Minuten Saisonbestleistung und musste dennoch Christine Schulz knapp den Vortritt lassen.
Die Leverkusenerin sammelte als Deutsche Meisterin über 6000 Punkte (6030), Claudia Rath feierte als Vizemeisterin (5829 Punkte) einen tollen Triumph, Rang drei belegte Maren Schwerdtner vom SC Neubrandenburg (5714 Punkte) vor Julia Rüdiger von der LG Stadtwerke München (5428).
Der Jugendliche Sven Medenbach (LSG Goldener Grund) nahm bei den Junioren seinen Zehnkampf in Angriff und musste daher die Wurfdisziplinen mit den Männergeräten bestreiten. Sven Medenbach zeigte recht gute Leistungen, vor allem im Diskuswurf mit der zwei Kilogramm schweren Wurfscheibe und im Lauf über die Hürden. Lediglich mit seinem Hoch- und Stabhochsprung war er nicht so recht zufrieden.
Seine Einzelleistungen: 100 m: 11,73 Sekunden; Weitsprung: 5,72 m; Kugel: 9,99 m; Hochsprung: 1,70 m; 400 m: 54,30 Sekunden; 110 m Hürden; 16,74 Sekunden; Diskus: 28,63 m; Stabhoch: 3,40 m; Speer: 41,61 m: 1500 m: verzichtet. Diese Leistungen ergaben Platz 19 mit 4899 Punkten.
Sein Vereinskamerad Marcel Breitkopf war vom Pech verfolgt: Bereits am ersten Tag musste er den Wettkampf nach der vierten Disziplin, dem Hochsprung, wegen starker Knieschmerzen vorzeitig beenden.
Beherrscht den Hochsprung aus dem Effeff: Claudia Rath, Deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf der Frauen. Foto: Meuser
leichtathletik.de
29.08.2009 | Aktuell | Peter Middel
Im Zehnkampf der männlichen Jugend B setzte sich mit Steffen Klink (TSV Kirberg) der Favorit durch. Der U18-WM-Dritte steigerte seine persönliche Bestleistung auf 7.534 Punkte (bisher 7.408) und dominierte damit vor Matthias Brugger (SSV Ulm 1846, 7.384) und Kim-Dominik Seyfried (TSV Göttingen, 7.049).
"Für mich war dieser Erfolg der krönende Abschluss einer tollen Saison", sagte Steffen Klink. Der 17-Jährige nahm zuletzt am WM-Jugendlager in Berlin teil und konnte dort nur eingeschränkt trainieren. "Die WM-Tage waren für mich nicht gerade erholsam. Offensichtlich habe ich sie aber ganz gut weggesteckt, sonst wäre ich in Lage nicht so erfolgreich gewesen", meinte der Youngster.

31.08.2009 02:50 Uhr Regionalsport Hadamar
Steffen Klink Deutscher Meister
Lage/Hadamar. Steffen Klink (TSV Kirberg) wurde in Lage mit deutlichem Vorsprung Deutscher Meister im Zehnkampf der männlichen Jugend B. Claudia Rath (LG Dornburg) belegte nach dem ersten Tag im Siebenkampf der Frauen Rang vier. Nach dem Weitsprung am zweiten Tag übernahm die Athletin aus Langendernbach die Führung. Bei den Süddeutschen Meisterschaften gewann Sabine Rumpf das Diskuswerfen der Frauen, Julia Bremser (beide LSG Goldener Grund) sorgte mit Rang zwei für einen Doppelerfolg. Der B-Jugendliche Maximilian Schermaul (TuS Weilmünster) sprintete die 100 m mit 10,93 (2.) erstmals unter elf Sekunden. Zwei Titel buchten die Läuferinnen des LC Mengerskirchen bei den Hessischen Halbmarathonmeisterschaften in Schotten. Der 16. Stadtlauf in Hadamar war mit knapp 200 Teilnehmern bei herrlichem Sommerwetter ein voller Erfolg: Über 10 km setzte sich Ralf Nacke (RSG Montabaur) als Sieger in 33:56 Minuten durch, bei den Frauen ließ sich Birgit Jacobi (Biwak Racing Team Limburg) den Sieg in 40:23 nicht streitig machen. Ausführliche Berichte folgen!

29.08.2009 RegionalsportRath und Klink wollen Gold
Bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Leichtathleten in Lage

Spitzen-Athleten: Steffen Klink (links) – Bronzemedaillengewinner bei der U18-WM in Italien; Pascal Behrenbruch – Zehnkampf-Sechster bei der WM in Berlin; in ihrer Mitte Landestrainer Manfred Kehm vom Hessischen Leichtathletik-Verband. Von Bernd Meuser
Für die Leichtathleten des Kreises Limburg-Weilburg stehen eine Woche nach den Weltmeisterschaften in Berlin gleich drei hochkarätige Meisterschaften auf der Tagesordnung. Im westfälischen Lage werden die Deutschen Mehrkampf-Meister gesucht.
Limburg-Weilburg. Im Zehnkampf der männlichen Jugend B geht Steffen Klink (TSV Kirberg) als Deutscher Hallenmehrkampf-Meister, Bronzemedaillen-Gewinner bei der U18-Weltmeisterschaft und als jahresbester Zehnkämpfer seines Jahrganges als Favorit an den Start. Steffen Klink hat sich gewissenhaft und akribisch mit bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche auf seinen letzten Mehrkampf des Jahres 2009 vorbereitet. Selbst während der WM, die er auf Einladung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes hautnah miterleben durfte, kam das tägliche Training nicht zu kurz. Der Favoritenrolle, die der Heringer zweifelsfrei innehat, kann sich Steffen Klink nicht entziehen. Mit seinen Einzelleistungen, die ihm in Italien die Bronzemedaille einbrachten, sollte der vielseitige Athlet seine spektakuläre Saison erfolgreich abschließen. Im Siebenkampf der Frauen sieht es ganz nach einem Zweikampf zwischen Christine Schulz (Bayer Leverkusen) und Claudia Rath (LG Dornburg) aus. Die Leverkusenerin kommt als einzige Athletin mit über 6000 Punkten nach Lage, doch die Mehrkämpferin aus Langendernbach, die sich im vergangenen Jahr den DM-Titel bei den Juniorinnen holte und jetzt in der Frauenklasse startet, braucht sich mit ihren 5941 Punkten nicht zu verstecken. Anfang August glänzte Claudia Rath beim Länderkampf im Marburg gegen die USA, wo sie einen grandiosen dritten Rang belegte. Sie wird also bei der Titelvergabe ein Wort mitreden.
Marcel Breitkopf kann viele Punkte sammeln
Im Zehnkampf der männlichen Jugend A nimmt Marcel Breitkopf (LSG Goldener Grund) mit gemeldeten 6817 Punkten als bester Hesse die zweitägige Herausforderung in Angriff. Mit 11,11 Sekunden über 100 Meter, 51,24 Sekunden über 400 Meter und mit vor allem den 14,74 Sekunden über 110 Meter Hürden wird Marcel Breitkopf eine Menge Punkte sammeln. Mit etwas Glück ist für ihn eine Medaille im Bereich des Möglichen. Sein Vereins- und Trainingskollege Sven Medenbach startet im Zehnkampf der Junioren und wird versuchen, die 6000-Punkte-Make zu überspringen, die eine Top-Ten-Platzierungen möglich machen.
Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Reichenbach (Thüringen) werden Sabine Rumpf und Julia Bremser (beide LSG Goldener Grund) bei den Frauen den Titel im Diskuswurf unter sich ausmachen; auch im Kugelstoßen zählen beide zu den Medaillenanwärter. Bei der männlichen Jugend B wird der Kreis Limburg-Weilburg durch fünf leistungsstarke Nachwuchsathleten bestens vertreten. Über 100 und 200 Meter strebt Maximilian Schermaul (TuS Weilmünster) die Finalteilnahme an, ganz weit vorne dürfte Jens Ohde (LSG Goldener Grund) im Stabhochsprung nach seinem tollen Erfolg bei der Jugend-DM anzutreffen sein, wie auch Christopher Fries im Speerwurf und Florina Voit (beide TV Elz) im Hochsprung. Chantal Buschung (TG Camberg) verstärkt die 4x100-m-Staffel der SG Eintracht Wiesbaden-TG Camberg.
In Schotten bewerben sich die Ausdauerathleten um die Hessentitel im Halbmarathon. Auch hier gehen heimische Athleten mit Aussichten auf Medaillen und Top-Ten-Platzierungen an den Start.

12.08.2009RegionalsportSteffen Klink und das Drama an der fünften Hürde
Pulverisierte im Vor- und Zwischenlauf seinen eigenen Kreisrekord über 110 m Hürden: Steffen Klink (TSV Kirberg).Rhede. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede erzielte der WM-Bronzemedaillen-Gewinner im Achtkampf, Steffen Klink (TSV Kirberg), als Mehrkampfspezialist in zwei Einzeldisziplinen bei der männlichen Jugend B bemerkenswerte Ergebnisse. Über 110 m Hürden verbesserte das Multitalent im Vorlauf seinen Kreisrekord (14,58 Sekunden) auf 14,34 und hatte sich damit für den Zwischenlauf qualifiziert. Dann überstürzten sich die Ereignisse: Um 15 Uhr stand für Steffen Klink der Zwischenlauf über 110 m Hürden auf dem Programm. Hier steigerte der Nachwuchsathlet aus Heringen seinen zwei Stunden alten Rekord auf exzellente 14,12, eine Zeit, die schon lange in Hessen nicht mehr gelaufen worden ist (zuletzt war 1999 Jan Gleichmann aus Egelsbach mit 13,99 Sekunden schneller).
Steffen Klink hatte ein erstes Ziel erreicht: Er zählte zu den acht Besten und hatte sich für den Endlauf qualifiziert. Bereits eine Stunde später trat er zum Weitsprung an, und gleich im ersten Versuch flog er über die Sieben- Meter-Marke hinaus. Mit 7,10 m hatte der jugendliche Athlet aus dem Kreis Limburg-Weilburg auch hier den Endkampf erreicht. Durchgang Nummer drei und vier ließ Steffen Klink aus, denn um 17 Uhr wurde der Titel über 110 Meter Hürden vergeben. Hier startete der Mehrkämpfer aus dem NNP-Land furios, überlief die ersten Hürden nahezu optimal und war weit vorne anzutreffen. Doch dann passierte das Malheur: Steffen Klink blieb an der fünften Hürde hängen, konnte einen Sturz nicht verhindern und musste das Rennen vorzeitig beenden.
Pulverisierte im Vor- und Zwischenlauf seinen eigenen Kreisrekord über 110 m Hürden: Steffen Klink (TSV Kirberg).Nur wenige Minuten später war er wieder – gezeichnet von seinem Sturz – an der Weitsprunggrube anzutreffen, wo er mit zwei weiteren Versuchen über sieben Meter (7,01 und 7,02 Meter) seine Mehrkampfqualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellte. Mit seinen 7,10 Metern war er mit Rang sechs im Reigen der Spezialisten toll platziert. Dazu stellte er sich im Diskuswurf der Konkurrenz, wo er mit 48,11 Meter knapp unter seiner Bestweite blieb. meu
07.08.2009
06.08.2009 02:50 Uhr Regionalsport Weilburg
Neun Leichtathleten aus dem NNP-Land bei der DM in Rhede
Geht in drei Disziplinen bei der DM in Rhede an den Start: Steffen Klink – hier im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.Die 68. Deutschen Jugend- Meisterschaften werden am Wochenende in der
Münsterländer Kleinstadt Rhede ausgetragen. Am Start sind die besten deutschen Nachwuchsathleten mit den Medaillengewinnern der U18-Weltmeisterschaften in Brixen (Italien), unter ihnen auch Steffen Klink (TSV Kirberg).
Limburg-Weilburg. Der Kreis Limburg-Weilburg ist mit sage und schreibe neun Teilnehmern vertreten, die die ausgeschriebenen Normen für die Teilnahme bei diesen Nationalen Titelkämpfen erfüllt haben. Angeführt werden die heimischen Talente vom Bronzemedaillen-Gewinner bei der U18-WM und Deutschen Hallen-Mehrkampfmeister Steffen Klink im Trikot des TSV Kirberg. Das Ziel (und auch ein Traum) eines jeden Athleten ist es, die DM-Qualifikation in «seiner» Disziplin zu erfüllen. Das Ausnahmetalent aus Heringen brachte das Kunststück fertig, sich gleich in sechs Disziplinen bei der männlichen Jugend B zu qualifizieren. Egal, ob Sprint, Sprung oder Wurf – in jeder Kategorie nimmt Steffen Klink eine Spitzenposition in der Deutschen Nachwuchs-Leichtathletik ein. Seine letzte Qualifikation schaffte er über 100 m mit 11,25 Sekunden bei der WM in Brixen im Rahmen seines Achtkampfes, wo er sich mit Rang drei in der Weltelite etablierte.
Bei der männlichen Jugend B dürfen vier weitere Talente die Reise nach Rhede antreten: Maximilian Schermaul (TuS Weilmünster) – Hessischer Jugendmeister über 100 m mit einer Bestzeit von 11,04 Sekunden – zählt hier zu den Besten im Lande, dazu hat er seine Meldung über 200 m abgegeben. Die LSG Goldener Grund ist bei der männlichen Jugend B zweifach vertreten: Im Stabhochsprung (wir berichteten) steigerte sich Jens Ohde als Hessischer Meister auf exzellente 4,40 m und dürfte auch in Rhede für eine Überraschung gut sein. Benjamin Stalf steigerte sich von Rennen zu Rennen und erfüllte die Norm über 3000 m mit beachtlichen 9:08,81 Minuten. Christopher Fries vom TV Elz, der im Speerwurf als Hessischer Jugendmeister mit 58,07 m aufhorchen ließ, will dicht an die 60 Meter werfen, zu wünschen ist dem Wurftalent eine 60 vor dem Komma. Sein Vereinskamerad Marius Rosbach zählt bei der männlichen Jugend A im Diskuswurf (50,80 m) und im Hammerwurf (51,34 m) gleich in zwei Disziplinen zu den Finalteilnehmern. Die Norm-Hürden meisterten – im wahrsten Sinne des Wortes – Sven Medenbach (LSG Goldener Grund) über 110 m Hürden und Jurij Müller (TG Camberg) über 400 m Hürden. Die 4x100-m-Staffel der Startgemeinschaft Wiesbaden und TG Camberg wird verstärkt durch Chantal Buschung (TG Camberg).
22.07.2009
21.07.2009Regionalsport Kirberg Hünfelden Empfang des «Helden»
WM-Bronzemedaillengewinner Steffen Klink ist wieder in der Heimat
Ehrung für Steffen Klink (Mitte) mit Bürgermeister Norbert Besier, TSV-Vorsitzender Lars Franzen, Michael Siegel vom LA-Kreisvorstand, Nicole Klink, Jörg Klink, Bernd Franzen, Karl-Heinz Wusch und Werner Scheid (von links). Foto: Bude Von Bernd Bude
Der TSV Kirberg und die Gemeinde Hünfelden bereiteten dem Mehrkämpfer Steffen Klink am Sonntag einen tollen Empfang im Kirberger Rathaus. Klink war nach einer großartigen Vorstellung in Brixen Dritter bei den Junioren-Weltmeisterschaften geworden.
Hünfelden-Kirberg. Als Steffen Klink den Rathausplatz betrat, wieherten zwei gerade in einer Box stehende Pferde, als wollten sie den Bronzemedaillengewinner besonders herzlich begrüßen. Da stand er nun: Das Mehrkampfass des TSV Kirberg und nahm den frenetischen Beifall der zahlreichen Zuschauer mit einem Lächeln entgegen. Seine weißen Zähne, mit denen er getrost Werbung für Zahncreme machen könnte, blinkten noch mehr als an anderen Tagen. Dann nahm er geduldig die Glückwünsche der Mitglieder, der anwesenden Politiker, der letzjährigen Deutschen Diskusmeisterin Sabine Rumpf entgegen und lauschte zunächst den Worten des TSV-Vorsitzenden Lars Franzen.
«Du bist unser Held», sagte Franzen und würdigte dann die Erfolge von Steffen Klink, der schon als Achtjähriger in der Klasse der Zehnjährigen gestartet und immer besser als seine zwei Jahre älteren Kollegen gewesen war. Klink stellte nicht weniger als 49 Kreisrekorde und 50 Vereinsrekorde auf. Heute ist er mit 7408 Punkten im Zehnkampf nicht nur der Beste im Kreis, sondern auch der beste B-Jugendliche in Deutschland. Franzen erwähnte jedoch auch Menschen, die zu Klinks Erfolg dazu zählen. Als da wären der Heimtrainer Bernd Franzen, Martin Rumpf, Landestrainer Jörg Graf, der Physiotherapeut Damian Rassi aus Oberbrechen und Sponsor Mundipharma. Nicht zu vergessen, die Eltern Nicole und Jörg, die ihren Sohn fördern, unterstützen und sachverständige Wegbegleiter des jungen Mannes sind.
Bürgermeister Norbert Besier, der wie fast alle Anwesenden den Erfolg Steffen Klinks am Fernsehen mit beobachtet hatte, war sichtlich gerührt und bekannte sich dazu, ein Fan des Mehrkämpfers zu sein. «Steffen Klink vertritt die Gemeinde Hünfelden nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Welt. Das ist eine tolle Sache und ich kann kaum ausdrücken, wie ich während der WM mitgefühlt habe», sagte der Bürgermeister. Von der Oma Steffen Klinks habe er, Norbert Besier, zunächst erfahren, dass Steffen zeitweilig auf dem ersten Rang gestanden habe. «Du schenkst vielen Menschen Freude», sagte Besier und überbrachte auch die Glückwünsche des verhinderten Landrats Manfred Michel, der Steffen Klink jedoch in den nächsten Tagen persönlich gratulieren möchte.
Ortsvorsteher Karl-Heinz Wusch sprach mit Hochachtung von Steffen Klink, der durch seinen Trainingsfleiß die großen Erfolge errungen habe. «Ich war stolz, Dich im Fernsehen gesehen zu haben», sagte Wusch. Thorsten Schäfer überbrachte die Glückwünsche der Fans in Versform und erntete dabei einige Lacher. «Bleib wie Du bist, lieb und bescheiden», sagte Schäfer. Anke Fahrner, Jutta Müller und Barbara Kitzinger ließen Steffen Klink mit einem Text nach der Musik von «Dschingis Khan» hoch leben.
Schließlich gratulierte der Leichtathletik-Kreisvorsitzende Martin Rumpf dem Bronzemedaillengewinner. «Wir haben zurzeit einen Leichtathletik-Boom, den müssen wir an Deinem Namen und Deinen Erfolgen festmachen», sagte Rumpf. Bronze sei für Steffen Klink nur eine Durchgangsstation und die Olympischen Spiele 2016 keine Utopie. Steffen Klink sei das große Schlachtschiff des Leichtathletikkreises Limburg-Weilburg. Auch Rumpf lobte ausdrücklich die Einstellung der Eltern Steffen Klinks.
Dann durfte gefeiert werden, und Steffen Klink genoss das Bad in der Menge. Zuvor hatten die Fans Luftballons in den deutschen Farben Schwarz-Rot-Gold in den Himmel entsandt, um vielen Menschen vom großartigen Erfolg Steffen Klinks zu verkünden.
Ehrung für Steffen Klink (Mitte) mit Bürgermeister Norbert Besier, TSV-Vorsitzender Lars Franzen, Michael Siegel vom LA-Kreisvorstand, Nicole Klink, Jörg Klink, Bernd Franzen, Karl-Heinz Wusch und Werner Scheid (von links). Foto: Bude .
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10.07.2009 Regionalsport
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Steffen Klink holt WM-Bronze in Brixen
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Der 17-jährige Heringer erkämpft sich Rang drei im „Octathlon“
Von Marion Morello
Steffen Klink vom TSV Kirberg ist bei den U18-Weltmeisterschaften im italienischen Brixen der ganz große Coup gelungen. Mit einer phantastischen Leistung an beiden Tagen holte der 17-Jährige Bronze im Achtkampf (Octathlon), nachdem er nach den ersten vier Disziplinen sogar in Führung gelegen hatte.
Brixen. Voller Selbstbewusstsein ging Steffen Klink in den zweiten Tag des Achtkampfs bei der U18-Weltmeisterschaft in Brixen. Kein Wunder, lag er doch – zwar knapp, aber immerhin – in Führung (wir berichteten). Nach erstklassigen 11,25 Sekunden über 100 m und persönlicher Bestzeit hatte der 17-Jährige mit 7,15 m eine fulminante Bestleistung im Weitsprung folgen lassen. Auch das Kugelstoßen gewann der Athlet des TSV Kirberg mit sehr guten 15,96 m. Dass er auf der den ersten Tag abschließenden Stadionrunde über 400 m nicht der Schnellste sein würde, hatte Steffen Klink einkalkuliert. Dennoch reichte seine ordentliche Zeit von 52,28 Sekunden, um die Führung hauchdünn in den zweiten Tag zu retten.
Doch hinter Steffen Klink lauerte der bärenstarke Russe Maksim Fayzulin. Und der nahm zum Auftakt über die 110 m Hürden das Heft in die Hand. 14,05 Sekunden legte er im ersten Lauf vor. Stark auch der Zweite, der Tscheche Vaclav Sedlak, der ebenfalls mit 14,08 glänzte. Steffen Klink gewann den zweiten Lauf. Die Uhren blieben bei 14,31 Sekunden stehen. Das waren starke 935 Punkte, doch der Russe hatte aufgeholt und Steffen Klink überholt. 4177:4153 Punkte lautete der Stand nach fünf Disziplinen. Zum drittplatzierten Franzosen Kevin Mayer klaffte eine kleine Lücke; der hatte bis dahin 4070 Punkte gesammelt.
Dann der Hochsprung, ein Zitterspiel. Steffen Klink stieg bei 1,77 m ein und meisterte die Höhe im ersten Versuch. Genauso die 1,80 m und die 1,83 m. Bei 1,86 m ging der erste Versuch daneben, im zweiten nahm er auch diese Höhe. Die 1,89 m übersprang Steffen Klink im dritten Versuch. Bei 1,92 m kam das Ende. Das war ein riesiger Punktverlust im Hinblick auf seine Bestleistung von 1,96 m.
Und die Konkurrenz schlief nicht. Reihenweise nahmen die Junioren die Höhen. Sieben Springer bewältigten die 1,95 m, fünf die 1,98 m. Maksim Fayzulin hatte seinen ersten Fehlversuch bei 2,01 m, die dann auch sein Aus bedeuteten. Der Dritte der Gesamtwertung, Kevin Mayer, ging im ersten Versuch drüber und schaffte sogar noch die 2,04 m im dritten. Bei 2,07 m allerdings war auch bei ihm Schluss. Für die Gesamtwertung bedeutete das nach wie vor Rang eins für den Russen (4962 Punkte), aber Zweiter war jetzt schon Mayer (4910), der Steffen Klink (4858) auf den 3. Platz verdrängte.
Speerwerfen – eine der Stärken Steffen Klinks. 52,87 m hatte er in Bernhausen geworfen. Doch der erste Versuch war ungültig, der zweite nicht sehr weit: 47,13 m. Im dritten Durchgang aber «haute» er einen raus: 54,16 m – Bestleistung und 650 Punkte, Rang zwei der Gesamtwertung mit 110 Punkten Rückstand (5508). Phänomenal. Auch der Franzose Kevin Mayer drehte so richtig auf und schockte die Konkurrenz im zweiten Durchgang mit einem Wurf auf 58,03 m, der ihm Rang eins der Gesamtwertung einbrachte (5618). Der bis dahin führende Maksim Fayzulin kam über 39,21 m nicht hinaus und rutschte auf Rang vier ab.
Der 1000-m-Lauf musste die Entscheidung bringen. Nach 2:55,47 Minuten war für Steffen Klink alles vorbei, er war im Ziel, völlig erschöpft, aber überglücklich. Mit 6217 Punkte hatte er Bronze gewonnen. Den Lauf gewonnen hatte der neue U18-Weltmeister im Achtkampf mit 6478 Punkten, der Franzose Kevin Mayer, der die zweieinhalb Stadionrunden in 2:41,22 abgespult hatte. Mohd Ahmed Al-Mannai hatte Steffen Klink in 2:46,01 noch überholt und gewann Silber.
14.07.2009 Regionalsport
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Leserbriefe:
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Top-aktuell und fachlich kompetent
Zum «WM-Tagebuch» von Steffen Klink und die Berichterstattung über die U18-Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Brixen:
Ein verschärftes Lob. Und zwar für Ihre Berichterstattung über die WM in Brixen mit Steffen Klink. Das Wichtigste: Sie war top-aktuell, fachlich kompetent, ohne entschuldigendes oder schmückendes Beiwerk. Die Aufmachung war so gut, dass viele Leser, die mit Sport nicht viel am Hut haben, darüber gesprochen und sich interessiert gezeigt haben, ob der Steffen das schafft, ganz vorne zu bleiben. So ist das nun einmal, wenn man eine Sache selbst in die Hand nimmt. Manfred Crecelius, Hünfelden
WM-Tagebuch war Pflichtlektüre
Zum selben Thema: Das Tagebuch von Steffen Klink in der NNP war für mich eine Pflichtlektüre. Wann bekommt man schon Einblicke in die Zeit eines großen, internationalen Wettkampfes und in persönliche Empfindsamkeiten eines jungen Leichtathleten? In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft mit Argusaugen auf die Jugend schaut, ist es verwunderlich, wenn sich die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender einer Jugendweltmeisterschaft entziehen und ohne Kommentar nur auf die anstehende Weltmeisterschaft der großen Stars in Berlin verweisen. Somit blieben die Veröffentlichungen in der NNP (vielen Dank) und die Berichterstattung von Eurosport die einzigen Quellen um die Ereignisse in Brixen. Die jungen Leichtathleten lieferten erstaunliche Leistungen ab, und manche wird man in den nächsten Jahren bei großen Leichtathletik-Meetings wiedersehen. Auch Leistungen der Jugend sollen belohnt werden, doch es müssen nicht immer Geld und Einschaltquoten sein, oft genügt auch die entsprechende Aufmerksamkeit. Herzlichen Glückwunsch Steffen! Theo Dankof, Hünfelden
10.07.2009 Regionalsport
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Sechs bis zehn Liter trinken am Tag vor dem Wettkampf
Mittwoch, mein 6. Tag. Ich muss zugeben, heute fällt es mir besonders schwer zu schreiben, nicht weil mir nichts einfallen würde, nein, weil ich ziemlich platt bin. Mein erster Wettkampftag ist wie folgt abgelaufen: Nach einer kurzen Nacht mit vielen Gedanken im Kopf bin ich um 6 Uhr aufgestanden und um 6.30 Uhr zum Frühstück gegangen. Es fällt an solchen Tagen immer sehr schwer, etwas zu sich nehmen, aber irgendwas muss da rein, sonst geht gar nichts. Ach so, trinken ist zu diesem Zeitpunkt auch sehr gefragt. In der Regel trinke ich einen Tag vor dem Wettkampf bestimmt um die sechs Liter, vor den letzten Deutschen Meisterschaften in Hamburg habe ich es sogar auf zehn Liter geschafft. Mit Sicherheit übertrieben, war aber so. Nach dem Frühstück sind wir gegen 7.40 Uhr zum Stadion gefahren, um 8 Uhr waren wir mit dem Shuttle da. In aller Ruhe haben wir uns mit der Situation und der Anlage vertraut gemacht, bevor ich mich zirka 90 Minuten vor dem Wettkampf aufgewärmt habe. Dies geschieht auf einem Nebenplatz, einer sogenannten Warm-up-area. Ich fühlte mich richtig gut, bevor ich in den Callroom geschickt wurde. Das ist ein Sammelpunkt für die Teilnehmer, um dann gemeinsam ins Stadion zu gehen. Natürlich nur mit einem Beauftragten, der einen streng einzuhaltenden Weg geht. Die Zeit des Wartens ist unendlich (schön). Irgendwie denkt man auch: Einer von uns wird in vier oder acht Jahren bei Olympia der König der Athleten werden, das ist aber nur kurz, und in der Wartezeit, sowie man draußen ist, geht es nur noch um Konzentration. Auf jeden Fall ging es um 10.10 Uhr los, und von 12.15 Uhr an gab es die erste Pause, die ungewöhnlich lang dauerte, nämlich bis 14.40 Uhr. In dieser Zeit bin ich unter anderem in einen Ruheraum gegangen, um etwas abzuschalten. Nach dem Aufwärmen ging es dann um 16 Uhr weiter, bevor ich den Tag am Abend beendete, zumindest den Wettkampfteil, heißt es doch dann noch, sich auszulaufen und vor allem ausmassieren zu lassen. Dann ging es mit dem Shuttle ins Hotel zum Duschen und zum Essen, bevor wir den folgenden Tag mit meinem Bundestrainer noch einmal durchgesprochen haben. Kann Euch sagen, dass dies ein langer Tag ist und bei sehr schönem Wetter und Sonnenschein pur alles ziemlich ausgebrannt ist. Da es morgen bereits um 5.30 Uhr aus dem Bett geht, sage ich jetzt «Tschüss» und wünsche mir, dass morgen alles gut wird und ich mit dem Ergebnis zufrieden sein kann. Euer Steffen Klink
09.07.2009 Regionalsport Steffen Klink auf Medaillenkurs
Der Kirberger liegt bei der WM in der Spitzengruppe
Geballte Dynamik und Kraft: Steffen Klink gestern beim Weitsprung in Brixen. Foto: IrisVon Marion Morello
Brixen. Steffen Klink scheint in der Form seines Lebens zu sein. Am ersten Tag des Achtkampfs bei der U18-Weltmeisterschaft in Brixen/Italien schlug der 17-Jährige aus Heringen im Trikot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) mächtig auf die Pauke.
Mit persönlicher Bestzeit über 100 m ging er in den Wettkampf. Bei 11,25 Sekunden blieben die Uhren stehen. Sensationell. Das waren 806 Punkte und Rang vier. Doch Paukenschlag Nummer zwei folgte in der zweiten Disziplin, dem Weitsprung. Steffen Klinks erster Versuch: 7,14 m. Das waren 22 Zentimeter mehr als bei seiner persönlichen Bestweite von Bernhausen (6,92 m). Doch im zweiten Versuch setzte der Athlet des TSV Kirberg noch eins drauf. 7,15 m wurden gemessen – unglaublich. Steffen Klink ließ ganz locker noch einen Satz von 7,12 m folgen. Das bedeuteten 850 Punkte und Rang drei der Gesamtwertung hinter dem Favoriten Maksim Fayzulin (Russland) und Kevin Mayer (Frankreich).
Dann das Kugelstoßen. Steffen Klinks Paradedisziplin. Erster Versuch: 15,35 m. Die Konkurrenz hatte Fehlversuche am laufenden Band. Der bis dahin führende Fayzulin enttäuschte mit nur 13,52 m. Im dritten Durchgang ließ der Heringer noch einen raus: 15,96 m. Das lag zwar deutlich unter seiner Bestweite (16,52 m), aber damit war er der Beste aller Starter und ergatterte weitere 849 Punkte. In der zweiten Gruppe war der Norweger Martin Roe mit 15,17 m der Stärkste.
Die Gesamtwertung nach drei Disziplinen sah wahrhaft «goldig» aus. Steffen Klink auf Rang eins mit 2505 Punkten vor Maksim Fayzulin (2414) und Kevin Mayer (2361). Aber dann folgte der 400-m-Lauf. Steffen Klinks Bestzeit von 52,07 Sekunden lag zum Teil fast zwei Sekunden hinter den Schnellsten.
Geballte Dynamik und Kraft: Steffen Klink gestern beim Weitsprung in Brixen. Foto: Iris09.07.2009 Regionalsport
Ein Heringer gegen den Rest der Achtkampf-Welt
Es muss losgehen. Körperlich geht es mir sehr gut, und wenn ich Euch sagen würde, dass ich recht cool drauf bin, hätte ich gelogen. Aber ich denke mir, es muss auch so sein. Beim Abschlusstraining im Stadion habe ich mich recht gut gefühlt. Wie gut das für den Rest der Welt heißt, werde ich dann wirklich sehen. Ich wiederhole mich vermutlich, wenn ich sage, dass es toll ist, das einfach mal erleben zu dürfen. Stellt Euch einfach mal die Länder vor, die Ihr kennt, die sind wirklich alle hier (im Ernst, ich glaube außer Holland). Ich meine gehört zu haben, dass es mittlerweile 187 Nationen sind. Kann nur sagen: wirklich farbenfroh. Ablauf und Organisation sind genauso, wie man sich das bei Olympischen Spielen oder bei der WM der Männer und Frauen vorstellen kann. Absolut beeindruckend, was hier für eine Organisation dahinter steckt, und anhand der vorbereiteten Pressetribüne, scheint das Interesse weltweit schon da zu sein.
Nachdem meine Eltern, Verwandten und Bekannten bereits am Montag angereist sind, sind jetzt noch meine verantwortlichen Trainer Jörg Graf und Manfred Kehm angekommen, aber auch mein Physiotherapeut Damian Rassi ist da. Neben meinem Bundestrainer Horst Flakus, ein toller Mensch und Trainer, bin ich sehr froh, dass auch diese in meiner Nähe sind, da sie mir ein beruhigendes Gefühl geben. Davon abgesehen, sind diese mitverantwortlich dafür, dass ich hier bin, denn die Leistungen sind immer die des Teams, alleine hat man absolut keine Chance. Es wird wohl der spannendste Wettkampf werden, den ich bisher hatte und ich würde mir wünschen, dass es mir auch an diesen Tagen leicht fallen wird, zu schreiben. Euer Steffen Klink
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08.07.2009 Regionalsport Steffen Klinks Begegnung mit Bubka und Powell
Steffen Klink und Stabhochsprung-Legende Sergej Bubka.Euer Steffen Klink Mein dritter WM-Tag, und ich kann einfach nur sagen: Alles ist genial. Bin mir sicher, dass alles nicht richtig rüberbringen zu können, möchte es aber zumindest mal versuchen. Natürlich beginnt der Morgen immer gleich, mit dem Frühstück, diesmal um 7.30 Uhr. Heute hatte ich trainingsfrei, bin dennoch mit meinen Mannschaftskameraden zum Training gefahren und habe es mir einfach mal gegönnt, das Spektakel der vielen unterschiedlichen Nationen anzusehen.
Einfach Wahnsinn, das alles mal erleben zu dürfen. Es ist richtig zu spüren, wie jeder sein Bestes geben will, aber auch stolz ist, sein Land positiv zu repräsentieren. Heute Mittag war dann das erste Mal gemeinsames Essen angesagt. Lange Wartezeiten, was eigentlich auch logisch ist, sind doch über 2000 Personen zu verköstigen. Aber super Essen und nichts, was einem Sportler fehlen würde. Echt klasse!
Dann heute Mittag ein Highlight: Alle Teilnehmer wurden ins Brixener Forum eingeladen, um Vorträge von Sportlegenden anzuhören, die auch die Gelegenheit nutzten, für einen sauberen Sport anzumahnen. Übrigens hatte ich meinen ersten Dopingtest vor drei Wochen.
Die Sportlegenden waren keine Geringeren als Sergej Bubka (der erste Stabhochspringer, der über 6,00 m flog), Mike Powell (Weitsprung-Weltrekordhalter mit 8,95 m), Kaysa Bergquist (Hochsprung-Hallenweltrekordhalterin), Kelly Holmes (Olympiasiegerin im 800- und 1500-m- Lauf). War schon echt stark, von denen zu erfahren, dass auch sie mit den U18-Weltmeisterschaften angefangen haben. Und was soll ich sagen, sympathisch waren sie noch dazu. Vor allem Mike Powell wirkt besonders locker, und seine amerikanischen Landsleute sorgten auch für tolle Stimmung, richtig gut gerappt haben die.
Um halb sechs ging es dann wieder zum Hotel zurück, und unser Bundestrainer sagte noch einmal nach dem Abendessen, dass wir wirklich allen Grund haben, locker zu bleiben. Es geht wirklich darum, Erfahrungen zu sammeln. Da muss ich ihm auch Recht geben, ändert aber trotzdem nichts daran, alles geben zu wollen. Es ist immer wichtig, sich selbst nichts vorwerfen zu müssen, und vor allem weiß man nie, ob man so eine Chance noch einmal bekommt. Jetzt mach’ ich Schluss, hab’ noch was vor – aber muss ja auch nicht alles verraten . . .
06.07.2009 Regionalsport
Vom Limburger ICE-Bahnhof über München zur Mehrkampf-Weltmeisterschaft nach Brixen
Lampenfieber. Steffen Klink im offiziellen Outfit der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft vor der Abfahrt nach München am Limburger ICE-Bahnhof.Es ist schon ein komisches Gefühl, morgens aufzuwachen und zu wissen, heute geht es wirklich los. Die Weltmeisterschaft. Obwohl man sich seit Oktober letzten Jahres mit diesem Ziel befasst hat und auch die Freude nicht nur über den Sieg und über die Qualifikationen zur WM groß war, wird mir erst jetzt so richtig bewusst, was es heißt, dort teilnehmen zu dürfen. Es ist schon fantastisch, sich mit den Besten der Welt vergleichen zu dürfen. Verrückt: Mit 180 Nationen nehmen fast alle Länder dieser Erde teil. Ebenso ein nicht zu beschreibendes Gefühl war es heute Morgen, das erste Mal offiziell das Outfit der deutschen Nationalmannschaft anzuziehen. Wirklich nicht schlecht.
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit meinen Eltern, hieß es dann um 11.09 Uhr Abschied zu nehmen. Da sich die gesamte Mannschaft – bestehend aus 18 Athletinnen, 16 Athleten, elf Trainern, zwei Ärzten, drei Physiotherapeuten sowie zwei Funktionäre gemeinsam am Münchner Hauptbahnhof trafen, um dort gemeinsam mit dem Bus nach Brixen zu fahren, bin ich ab Limburg mit dem ICE gefahren. Knapp drei Stunden waren wir mit dem Bus unterwegs, bevor wir in unser Hotel kamen. Ein sehr nettes Hotel, das weiträumig mit den anderen Athleten-Hotels abgeschirmt wird und nur für WM-Teilnehmer zugänglich ist. Möglichkeiten, sich zu treffen, gibt es aber auf dem Marktplatz etwa 500 Meter von hier. Ist schon wirklich spannend. Ab morgen wird das Essen für über 2000 Akkredidierte in drei Mensen serviert, und es wird dann sicherlich interessant sein, alle Länder dieser Erde mit ihren Essgewohnheiten zu beobachten. Nach dem Essen gab es gestern noch eine Mannschaftsbesprechung über den weiteren Ablauf und anschließend noch ein paar gute Gespräche unter uns Sportlern, bevor wir dann etwas nervös zu Bett gingen, denn die Spannung vor dem Wettkampf ist schon sehr hoch.
Ich versuche mir aber klar zu machen, dass ich eigentlich nichts zu verlieren habe und das Ganze auch als große Erfahrung mitnehmen muss. Dass ich alles geben werde, ist natürlich selbstverständlich, aber man weiß wirklich nicht, wie es genau in diesem Moment läuft. Jeder weiß, dass gerade im Sport Freude und Enttäuschung sehr, sehr nahe beieinander liegen. Auf jeden Fall freue ich mich, auch darüber täglich einen kleinen Eindruck vom Tag wiederzugeben, wie etwa über das erste Training im Stadion oder die Eröffnungsfeier, zu der sich einige Stars angekündigt haben, wie die Stabhochsprung-Legende Sergej Bubka oder Weitspringer Mike Powell und vor allem über meinen Wettkampf . . . Euer Steffen Klink
Steffen Klink und Stabhochsprung-Legende Sergej Bubka.
Lampenfieber. Steffen Klink im offiziellen Outfit der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft vor der Abfahrt nach München am Limburger ICE-Bahnhof.leichtathletik.de
09.07.2009 | Young Athletics | Christian Fuchs
U18-WM - Bronze für Steffen Klink
Steffen Klink ließ die deutsche Mannschaft bei der U18-WM in Brixen (Italien) zum zweiten Mal jubeln. Nachdem am Vortag die Filstaler Kugelstoßerin Lena Urbaniak Gold gewonnen hatte, sicherte sich der Kirberger Achtkämpfer am Donnerstag mit neuer Bestleistung von 6.217 Punkten Bronze hinter Kevin Mayer (Frankreich; 6.478) und Mohammed Ahmed Al-Mannai (Katar; 6.232).
Es ist die zweite Medaille eines deutschen Achtkämpfers bei den Jugend-Titelkämpfen. 2005 hatte der jetzige Hamburger Matthias Prey Silber geholt.
"Es ist absolut geil, im Trikot seines Landes eine Medaille zu gewinnen. Davon habe ich schon als Kind geträumt", sagte Steffen Klink, "das Ziel war, Erfahrung zu sammeln. Jetzt habe mit neuer personlicher Bestleistung Bronze gewonnen. Nun muss ich mich in meiner Trainingsgruppe nicht mehr verstecken." Unter seinem Coach Jörg Graf arbeiten auch die Frankfurter U20-Weltmeister im Mehrkampf, Carolin Schäfer und Jan-Felix Knobel.
Klick im Speerwurf
Nachdem Steffen Klink nach dem ersten Tag noch die Führung inne hatte, hielt er sich auch auf der zweiten Hälfte immer unter den ersten Drei. Schlüsselmoment war der Speerwurf, als er mit dem dritten Wurf eine Weite von 54,16 Metern auspackte und das Ruder herumriss. "Da hat es Klick gemacht."
Herausragender Athlet unter den Achtkämpfern war der Franzose Kevin Mayer, der am zweiten Tag stark aufkam und in 6.478 Punkten nur vier Zähler unter der Welt-Bestleistung des Kubaners Yordani Garcia aus dem Jahr 2005 blieb.

10.07.2009 02:50 UhrRegionalsport
Steffen Klink holt WM-Bronze in Brixen
Der 17-jährige Heringer erkämpft sich Rang drei im „Octathlon“
Von Marion Morello
Steffen Klink vom TSV Kirberg ist bei den U18-Weltmeisterschaften im italienischen Brixen der ganz große Coup gelungen. Mit einer phantastischen Leistung an beiden Tagen holte der 17-Jährige Bronze im Achtkampf (Octathlon), nachdem er nach den ersten vier Disziplinen sogar in Führung gelegen hatte.
Brixen. Voller Selbstbewusstsein ging Steffen Klink in den zweiten Tag des Achtkampfs bei der U18-Weltmeisterschaft in Brixen. Kein Wunder, lag er doch – zwar knapp, aber immerhin – in Führung (wir berichteten). Nach erstklassigen 11,25 Sekunden über 100 m und persönlicher Bestzeit hatte der 17-Jährige mit 7,15 m eine fulminante Bestleistung im Weitsprung folgen lassen. Auch das Kugelstoßen gewann der Athlet des TSV Kirberg mit sehr guten 15,96 m. Dass er auf der den ersten Tag abschließenden Stadionrunde über 400 m nicht der Schnellste sein würde, hatte Steffen Klink einkalkuliert. Dennoch reichte seine ordentliche Zeit von 52,28 Sekunden, um die Führung hauchdünn in den zweiten Tag zu retten.
Doch hinter Steffen Klink lauerte der bärenstarke Russe Maksim Fayzulin. Und der nahm zum Auftakt über die 110 m Hürden das Heft in die Hand. 14,05 Sekunden legte er im ersten Lauf vor. Stark auch der Zweite, der Tscheche Vaclav Sedlak, der ebenfalls mit 14,08 glänzte. Steffen Klink gewann den zweiten Lauf. Die Uhren blieben bei 14,31 Sekunden stehen. Das waren starke 935 Punkte, doch der Russe hatte aufgeholt und Steffen Klink überholt. 4177:4153 Punkte lautete der Stand nach fünf Disziplinen. Zum drittplatzierten Franzosen Kevin Mayer klaffte eine kleine Lücke; der hatte bis dahin 4070 Punkte gesammelt.
09.07.2009
leichtathletik.de
Steffen Klink in Front
Als Führender im Achtkampf geht Steffen Klink in den zweiten Tag. Der Kirberger hat in der ersten Halbzeit 3.218 Punkte gesammelt und liegt damit knapp vor dem Russen Maksim Fayzulin (3.209). „Es fing optimal an“, meinte der 17-Jährige zu seinen Bestleistungen über 100 Meter (11,25 sec) und Weitsprung (7,15 m). „Im Kugelstoßen blieb ich dann einen Meter unter Bestleistung, so viele Punkte habe ich aber nicht verloren. Die 400 Meter waren ziemlich schwer, schlecht war’s aber nicht“, kommentierte er seine weiteren Leistungen von 15,96 Metern bzw. 52,28 Sekunden. In Euphorie wollte er ob der Führung nicht ausbrechen. „Wir müssen abwarten, wie es morgen weitergeht und sehen, was geht. Die Konkurrenz ist absolut stark. Ich bin zufrieden, wenn ich am Ende sagen kann, dass ich alles gegeben habe.“
www.leichtathletik.de:
03.07.2009 | Young Athletics | Christian Fuchs
U18-Team bricht auf nach Brixen
Während am Samstag (4. Juli) in Ulm für die "Großen" die Deutschen Meisterschaften beginnen, haben 35 Jugendliche etwas ganz anderes im Sinn. In München sammelt sich das deutsche Team für die U18-Weltmeisterschaft, die vom 8. bis 12. Juli in Brixen (Italien) stattfindet. Von dort geht es dann per Bus in rund drei Stunden weiter nach Südtirol.
„Die Vorzeichen stehen gut“, sagt Jörg Peter, der U18-Bundestrainer im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), vor der Abreise. „Alle Athleten haben Aussichten auf den Endkampf. Allerdings müssen sie mit dem internationalen Klima erst einmal zurechtkommen.“
Das Brixener Klima ist dabei auch wettertechnisch von Relevanz. Zwar ist zur neuen Woche eine Abkühlung zu erwarten, Jörg Peter weiß aber auch: „Es wird schon auch warm werden.“ Temperaturen um 30 Grad sind im Juli keine Seltenheit. Die Berglage tut dem keinen Abbruch.
An dem Abschneiden vor zwei Jahren in Ostrava (Tschechische Republik), als die deutsche Mannschaft acht Medaillen (drei Gold) gewann, will er sich indes nicht messen lassen. „Bei der Jugend sollte man noch keine Vergleiche anstellen“, meint Jörg Peter.
Medaillenhoffnungen
Die von der U20-Weltmeisterin im Hochsprung, Kimberly Jeß (LG Rendsburg/Büdelsdorf), angeführte Truppe selbst ist aber bis unter die Haarspitzen motiviert. Gleich eine Reihe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schielt unverblümt auf das Treppchen.
Speerwerferin Laura Henkel (SC Potsdam), Achtkämpfer Steffen Klink (TSV Kirberg), Kugelstoßer Dennis Lewke (SC Neubrandenburg), dessen Kollegin Laurine Normann (Schweriner SC), Stabhochspringer Carlo Paech (SV Hohen Neuendorf), Geher Hagen Pohle (SC Potsdam) und die im Kugelstoßen und Diskuswerfen startende Lena Urbaniak (LG Filstal) geben einen Platz unter den ersten Drei als mögliches Ziel für Brixen an.
Liebe zum Detail
Messen müssen sie sich auf ihrem Weg zu Edelmetall mit Athletinnen und Athleten aus insgesamt 179 weiteren Nationen. Mexiko wurde mit 18 Teilnehmern dabei noch kurzfristig als Nachmelder akzeptiert, womit sich die Rekordbeteiligung noch einmal erhöht hat. Starter aus Nord- und Mittelamerika und der Karibik sind schon frühzeitig angereist und akklimatisieren sich bereits in Brixen.
Dort treffen sie auf ein nach der Einschätzung von Jörg Peter „sehr schön gelegenes Stadion mit einer grünen Bahn“. Ein weiteres Kompliment hat der Bundestrainer auch schon zu verteilen: „Der Veranstalter arbeitet mit viel Liebe zum Detail.“ So dürfte es in der kommenden Woche nicht nur der deutschen Mannschaft an nichts fehlen. Die Vorzeichen stehen auch in dieser Hinsicht gut.
01.07.2009
01.07.2009 02:50 UhrRegionalsportKirbergHünfeldenDas WM-Fieber steigt
Steffen Klink reist am Samstag zur U18-Zehnkampf-Weltmeisterschaft ins italienische Brixen
Nur noch wenige Tage sind es bis zur U18-Weltmeisterschaft der Mehrkämpfer, an der Steffen Klink vom TSV Kirberg das Trikot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes tragen wird und somit den Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg international repräsentieren wird.
Hünfelden-Kirberg. Es war ein langer Weg bis dorthin und soll dennoch nur ein Etappenziel sein für seinen großen Traum, die Olympischen Spiele 2016.
Bereits im zarten Alter von acht Jahren hat der junge Athlet den Weg zur Leichtathletik gefunden und schaffte es schon bei seinem ersten Auftritt bei einer Kreismeisterschaft, bei den wesentlich älteren Zehnjährigen zu gewinnen. Bis heute schaffte es Steffen Klink auf sage und schreibe 49 Kreismeistertitel. Doch damit nicht genug: Mit weit über 50 Vereinsrekorden führt Steffen Klink nicht nur die absolute Top-Liste des TSV Kirberg an, sondern er schreibt auch ein Stück Geschichte im Kreis, denn mit unglaublichen 28 Kreisrekorden hält er auch hier den Rekord der Rekorde. Doch mit dem Alter stiegen und steigen auch die Ansprüche – und zum Glück auch die Möglichkeiten. So kommt es auch nicht unerwartet, dass der junge Heringer nicht nur 16 Mal Hessischer Meister wurde und weitere zwölf Medaillen für sich buchen konnte, sondern auch den Titel des Deutschen Meisters (in der Halle 2009) tragen darf.
Doch es waren nicht nur seine Siege, die für Aufsehen sorgten, sondern es sind vor allem die exquisiten Leistungen, die Steffen Klink auszeichnen. So kommt es nicht von ungefähr, dass der 17-jährige Schüler nicht nur als Erster im Kreis Limburg-Weilburg mit 7408 Punkten die Schallmauer von 7000 Punkten knackte, sondern im Moment auch der beste Zehnkämpfer der U18 in der Bundesrepublik Deutschland ist. Viele Menschen begleiten Steffen Klink seit vielen Jahren zu diesem Erfolg und sind natürlich auf ihre Weise dafür mitverantwortlich. So ist es Steffens «Ziehvater» Bernd Franzen vom TSV Kirberg, der ihn von Anfang an begleitete, aber auch Martin Rumpf von der LSG Goldener Grund, der mit Jörg Graf gemeinsam das Trainingsprogramm eineinhalb Jahre lang geschrieben hat. So kam es, dass Steffen Klink vom Breitensport zum Leistungssport und heute im Hochleistungssport angekommen ist. Jetzt wird er ausschließlich von Landestrainer Jörg Graf und Manfred Kehm trainiert.
Die Bausteine für den Erfolg
Möglich wird das durch die Förderung am Olympia-Stützpunkt Frankfurt, wo Steffen Klink das Gymnasium der Carl-von-Weinberg-Schule besucht – mit Sicherheit auch ein Baustein für den Riesenerfolg, sich für die Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Dennoch versucht der junge Athlet weiterhin, die eine oder andere Veranstaltung im Kreisgebiet wahrzunehmen, nicht nur weil er sich hier sehr wohl fühlt, sondern auch als Dankeschön für die jahrelange gute Arbeit und Hilfsbereitschaft nicht nur seitens des TSV Kirberg, sondern auch des Leichtathletikkreises und des Leichtathletikfördervereins Limburg-Weilburg.
Mit etwas Glück wird man Steffen Klink bei seinem ersten internationalen Auftritt auch im Fernsehen zu sehen bekommen, denn auf Eurosport wird am Donnerstag, 9. Juli, von 12.30 bis 13.30 Uhr vom Vortag berichtet und von 17.30 bis 19.30 Uhr dann live. Der abschließende 1000-m-Lauf ist für 17.40 Uhr geplant nt. Mit 178 teilnehmenden Ländern wird es die größte U18-WM aller Zeiten werden.
«Drücken wir ihm die Daumen, dass er mit einer guten Punktzahl und vielleicht sogar einem Platz unter den besten zehn wieder nach Hause kommt», gibt Bernd Franzen seinem langjährigen Schützling mit auf den Weg.zen
www.leichtathletik.de:
179 Nationen kommen zur U18-WM
Fast alle der 193 unabhängigen Staaten dieser Erde und der 20 zusätzlichen Mitgliedsverbände des Weltverbandes IAAF haben für die Titelkämpfe in Südtirol ihr Kommen angekündigt.
Mexikaner bleiben daheim
Bisher hielt Marrakesch den Rekord. 2005 nahmen 177 Mitgliedsverbände an der U18-WM in Marokko teil. Diesmal kommen von den 179 Nationen 45 aus Europa, 39 aus Afrika, 36 aus Asien, 29 aus Mittel- und Nordamerika, 18 aus Ozeanien und 12 aus Südamerika.
Vor der Schweinegrippe brauchen die WM-Gäste keine allzu große Angst haben. Mexiko entsendet aus eben diesem Grund keine Teilnehmer. Von den großen europäischen Sport-Nationen fehlen nur die Niederlande. Die Holländer nehmen prinzipiell an keiner Jugend-WM teil. Auch Hassan al-Bolkiah, der Sultan von Brunei und reichstes Staatsoberhaupt der Welt, entsendet keine Athleten nach Brixen.
Nauru das kleinste Land
Die Koralleninsel Nauru (Ozeanien) ist mit einer Fläche von 21 Quadratkilometern und nur 10.000 Einwohnern in zweifacher Hinsicht das kleinste Teilnehmerland. Nauru steht damit im krassen Gegensatz zu Russland und der Volksrepublik China.
Inklusive Trainern und Betreuern sind 2.012 Personen für die WM akkreditiert. 1.321 davon sind Athleten (760 Buben und 561 Mädchen). Das größte Kontingent stellen die USA (51 Athleten) vor dem Gastgeberland Italien (48). Die meisten Offiziellen haben Italien und Rumänien akkreditiert (je 20).
Nur wenige Meter vom Stadion
Den weitesten Weg haben die Neuseeländer. Von der Hauptstadt Wellington sind es Luftlinie rund 18.600 Kilometer nach Brixen. Umliegende Kleinststaaten im Pazifik werden es bei der Anreise noch weit beschwerlicher haben.
Beschwerlich wird auch die Anreise weiterer Teilnehmerländer wie Palästina, Israel oder Somalia - allerdings nicht wegen der Distanz, sondern wegen der Sicherheitsvorkehrungen. Am wenigsten weit hat es der Italiener Matteo Didioni. Er wohnt nur wenige hundert Meter vom Stadion entfernt.
leichtathletik.de plant eine Direktberichterstattung aus Brixen!
17.06.2009
17.06.2009 02:50 Uhr RegionalsportHeringenHünfelden
WM-Countdown läuft für Steffen Klink
In Niederselters Generalprobe für die Titelkämpfe in Brixen/Italien
Will hoch hinaus bei der U21-Weltmeisterschaft der Zehnkämpfer: Steffen Klink (TSV Kirberg).
Von Marion Morello
Der Deutsche Hallen-Zehnkampf-Meister der männlichen Jugend B, Steffen Klink (TSV Kirberg), hat Großes vor. Am 8. und 9. Juli kämpft er in Brixen/Italien um die U18-Weltmeisterschaft.
Hünfelden-Heringen. Zur Erinnerung: Mit einem grandiosen Sieg und toller Punktzahl von 7408 hat sich der 17-Jährige in Bernhausen bei Stuttgart die Qualifikation zur U18-Weltmeisterschaft vom 8. bis 12. Juli in Brixen/Südtirol geholt und war damit der erste Athlet aus dem Kreis Limburg-Weilburg, der die Schallmauer von 7000 Punkten geknackt hat. Nun bereitet er sich auf sein großes Ziel, die WM, vor.
Und das kostet Zeit und Kraft. Bis zu fünf Stunden am Tag und das sechs Mal in der Woche sind bis kurz vor der Weltmeisterschaft notwendig, um in die richtige Form zu kommen. 1500 Athleten aus 178 Nationen werden in Italien ihre Visitenkarten abgeben. Bevor es aber soweit ist, sind für Steffen Klink noch Testwettkämpfe geplant, bei denen es weniger um Titel und Siege geht, sondern vornehmlich darum, Trainingsbetrieb in Verbindung mit Wettkampfverhalten zu kombinieren.
So ist neben einem Wettkampf am Freitag, 19. Juni, in Reinheim sowie am Sonntag, 21. Juni, bei den Hessischen Meisterschaften in Baunatal auch ein Auftritt im NNP-Land, am 27. Juni beim Jubiläumssportfest in Niederselters geplant. Die Konfektionsgrößen für Trikot und Trainingsanzüge für die Nationalmannschaft wurden vom Bundestrainer bereits abgefragt, auch seinem ersten Dopingtest musste sich Steffen Klink letzte Woche in Alsfeld unterziehen.
Jetzt heißt es, fit zu bleiben, bis der Heringer im Trikot des TSV Kirberg am Samstag, 4. Juli, vom Frankfurter Flughafen abheben wird, um sich in München mit der Nationalmannschaft zu treffen und von dort gemeinsam nach Brixen zu fahren. Dort wird Steffen Klink dann am 8. und 9. Juli als Zehnkämpfer die Bundesrepublik Deutschland vertreten und wohl sein größtes Erlebnis in seiner noch jungen Laufbahn erfahren. Am 13. Juli wird Steffen Klink wieder in Frankfurt landen, und das wohl mit einigen Erfahrungen im Reisegepäck.
Will hoch hinaus bei der U21-Weltmeisterschaft der Zehnkämpfer: Steffen Klink (TSV Kirberg). 27.05.2009
27.05.2009 02:50 Uhr Regionalsport
Und das Träumen geht weiter
Steffen Klink löst das Ticket zur U18-Weltmeisterschaft in Brixen – Claudia Rath springt mit 1,82 Metern Kreisrekord
Steffen Klink beim 110-Meter-Hürden-Lauf. Der Heringer präsentierte sich in Filderstadt in Galaform.
Steffen Klink beim 110-Meter-Hürden-Lauf. Der Heringer präsentierte sich in Filderstadt in Galaform.Von Bernd Meuser
Das Internationale Mehrkampf-Meeting war für die Nachwuchs-Mehrkämpfer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) die einzige Möglichkeit, sich für die U18-Weltmeisterschaften im Juli in Brixen/Italien zu qualifizieren. Der Deutsche Hallen-Mehrkampfmeister Steffen Klink (TSV Kirberg) löste das Ticket (wir berichteten).
Filderstadt-Bernhausen. Unterstützt von seiner Fangruppe und seinem eingespielten Betreuerstab begann bei optimalen Rahmenbedingungen ein nervenaufreibender Zehnkampf. «Man spürt die Anspannung bei den jungen Athleten, der ungeheuere Druck geht auch an Steffen nicht spurlos vorbei», so Vater Jörg Klink vor dem Start zum 100-m-Lauf. Vom Start weg war der heimische Athlet, zwar noch leicht verkrampft, voll auf der Höhe des Geschehens und eröffnete seinen Zehnkampf mit glänzenden 11,37 Sekunden so schnell wie nie zuvor: Zum Auftakt Platz acht. Beim Weitsprung war erneut Nervenstärke gefordert, denn wie schnell hat man mit drei ungültigen Versuchen den Wettkampf «vergeigt». Doch im zweiten Durchgang passte alles: Anlauf, Absprung und Flug wie aus einem Guss. Mit hervorragenden 6,92 m rückte Steffen Klink auf Rang zwei vor. Nach der dritten Disziplin – die fünf kg schwere Kugel wuchtete er 16,52 m weit – übernahm Steffen Klink die Führung und gab sie nicht mehr ab.
Spannend, ja dramatisch begann der Hochsprung: Zwei ungültige Versuche über 1,79 m. Mit hoher Konzentration überwand er die Klippe und flog schließlich über sensationelle 1,94 m, und das im Rahmen eines Zehnkampfes. Den ersten Wettkampftag rundete Steffen Klink mit neuem Hausrekord über 400 m in erstaunlichen 52,07 Sekunden ab, seine Leistungen ergaben sage und schreibe 3924 Punkte. Fangruppe und Betreuerstab konnten zufrieden den Tag beenden, der mitgereiste Physiotherapeut Damian Rassi hatte alle Hände voll zu tun, den Athleten für den zweiten Tag fit zu machen.
Steffen Klink eröffnete das Wettkampfgeschehen mit einem Paukenschlag: Er sprintete als Schnellster des gesamten Feldes die 110 m Hürden in glanzvollen 14,22 und baute seine führende Position aus. Auch beim Diskuswurf stellte er mit 44,80 m mehr als zufrieden, was man vom Stabhochsprung nicht sagen kann. Hier wollte einfach nichts klappen, Steffen Klink blieb bei 3,90 m hängen, 40 cm unter seiner Bestmarke. Doch das Multitalent aus Heringen steckte den Ausrutscher locker weg und gab die richtige Antwort: Persönliche Bestleistung im Speerwurf mit exzellenten 52,78 m. Nun stand der verhasste Mehrkampfmarathon über 1500 m als abschließende zehnte Disziplin nach fast 17-stündiger Wettkampfzeit auf dem Programm: Verbandstrainer Jörg Graf stimmte mit dem jungen Athleten die Marschroute auf 5:30 Minuten ab, schließlich war der Sieg bereits unter Dach und Fach. Locker und gelöst drehte Steffen Klink seine Runden und steigerte sich auch hier auf erstaunliche 5:00,91. Auf den letzten Metern fiel die Anspannung, der Druck von dem 17-Jährigen ab: Steffen Klink hatte als Sieger 7408 Punkte auf seinem Konto, die Nominierung zur Teilnahme an der WM sollte nur noch eine Formsache sein.
Vater Jörg Klink: «Ein Wettkampf mit den weltbesten Athleten. Das Träumen geht weiter!» Platz zwei belegte Johannes Hock (Marktheidenfeld) deutlich zurück mit 7173 Punkten, Dritter wurde Tom Große (Rhein/Wied) mit 6876.
Claudia Rath in Rekordlaune
Claudia Rath (LG Dornburg) setzte nach dreijähriger Abstinenz ihren ersten Saisonhöhepunkt im Siebenkampf der Frauen. Zum Einstieg in den zweitägigen Wettkampf sprintete die Langendernbacherin über die 100 m Hürden hervorragende 14,66 Sekunden. Im folgenden Hochsprung – ihrer Paradedisziplin – ging sie sehr sicher zu Werke, meisterte Höhe um Höhe, verbesserte schließlich ihren Kreisrekord auf 1,82 m und wurde erstmals in ihrer Laufbahn mit über 1000 Punkten in einer Disziplin belohnt. Im Kugelstoßen gelang der vielseitigen Athletin mit 11,79 m ein weiterer Hausrekord, dazu war sie zum Abschluss des ersten Tages über 200 m mit hervorragenden 24,77 Sekunden so schnell wie nie zuvor. Die Leistungen des ersten Tages gaben Claudia Rath Sicherheit und eine gehörige Portion Selbstvertrauen. Im Weitsprung sollte sich das auszahlen, mit exzellenten 6,23 m kam sie bis auf sechs Zentimeter an ihren Kreisrekord heran: So weit war sie im Rahmen eines Mehrkampfes noch nie gesprungen. Die Rekordflut setze sich im Speerwurf fort: Alle bisher hemmenden Unsicherheiten schienen wie weggeblasen, auch hier stand mit 38,12 m eine neue Bestleistung auf der Habenseite. Ihren besten Siebenkampf krönte Claudia Rath mit beeindruckenden 2:18,93 Minuten über 800 m. «So schnell war Claudia in den letzten drei Jahren nicht mehr», resümierte Betreuer Sebastian Schneider. Nach der Endabrechnung hatte die Deutsche Junioren-Mehrkampf-Meisterin 5835 Punkte auf ihrem Konto und verbesserte den von ihr gehaltenen Kreisrekord um 138 Punkte und nimmt in der DLV-Rangliste Platz eins ein. Als nächste Herausforderung steht für Claudia Rath das Internationale Mehrkampf-Meeting in Ratingen auf dem Programm.
26.05.2009
26.05.2009 02:50 Uhr Regionalsport
Steffen Klink für die WM qualifiziert
Filderstadt-Bernhausen. Ganz souverän hat sich Steffen Klink (TSV Kirberg) beim Mehrkampf-Meeting in Filderstadt-Bernhausen bei Stuttgart für die U18-Weltmeisterschaften in Brixen/Italien qualifiziert. Der B-Jugendliche hatte am Ende zweier aufregender und kräftezehrender Tage 7408 Punkte gesammelt und dabei in den Einzeldisziplinen absolute Top-Ergebnisse erzielt. Der zweitplatzierte Johannes Hock (TV Marktheidenfeld) hatte 7173 Punkte auf der Habenseite. Da in Brixen im Juli ein Achtkampf ausgetragen wird, wurde in Bernhausen auch eine Acht-Disziplinen-Wertung durchgeführt, die Steffen Klink nicht minder souverän mit 6059 Punkten für sich entschied. Den Sieg im Frauen-Siebenkampf errang eine weitere Spitzenathletin aus dem Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg: Claudia Rath von der LG Dornburg war an beiden Tagen eine Klasse für sich. Mit 5835 Punkten – erstmals hatte sie damit die 5800-Punkte-Grenze übertroffen – lag sie mit mehr als 1200 Zählern vor der Zweiten, Mareike Baldin (TV Wattenscheid), die es auf 4629 Punkte brachte. Am Start waren auch zwei A-Jugendliche von der LSG Goldener Grund. Marcel Breitkopf brachte es im Zehnkampf auf 6793 Punkte, die ihm mit dem 10. Rang eine Top-Ten-Platzierung einbrachten. Sein Teamgefährte Sven Medenbach holte 5903 Punkte, die für den 40. Platz reichten. Ausführlicher Bericht folgt! mor

20.05.2009 RegionalsportHeringenHünfelden
Steffen Klink nimmt die «Operation WM» in Angriff
Von Marion Morello
Die U18-Weltmeisterschaft der Zehnkämpfer in Brixen in Südtirol sind das große Saisonziel des Deutschen B-Jugend-Hallenmehrkampfmeisters Steffen Klink. Der Modellathlet des TSV Kirberg nimmt dieses Ziel mit Akribie ins Visier.
Den letzten von mehreren Testwettkämpfen absolvierte Steffen Klink in Friedberg. Hier ging es darum, den Leistungsstand im Stabhochsprung zu bestimmen. Neben Pascal Behrenbruch (LG Eintracht Frankfurt), dem deutschen Ass für die Weltmeisterschaft in Berlin, stieg auch Steffen Klink erst nach über zwei Stunden in den Wettkampf ein. Dennoch durfte er mit seinem Resultat zufrieden sein, stellte er doch mit 4,30 Metern nicht nur seine Bestleistung von den Deutschen Hallenmeisterschaften in Hamburg ein, sondern qualifizierte sich zudem auch in dieser Einzeldisziplin für die Deutschen Meisterschaften. Das war ihn die erfüllte Norm Nummer fünf neben dem Weitsprung, Diskuswerfen, Kugelstoßen und den 110 m Hürden. Ob es Steffen Klink und seinem Umfeld nun passt oder nicht: Der Heringer ist der Favorit in Bernhausen. Wer kann ihm gefährlich werden? Da gibt es einige, die bei starker Tagesform über sich hinaus wachsen können; etwa Mathias Brucker (SSV Ulm), Jan Kurr (Polizei Eutin), Tom Große (LG Rhein Wied) oder Christian Jagusch (SC Neubrandenburg). «So oder so wird Steffen einen weiteren Schritt in Richtung Erfahrung gehen, egal wie es ausgeht», weiß sein Vater Jörg Klink.
Der Wettkampf in Bernhausen beginnt samstags um 12 Uhr mit dem 100-m-Sprint, es folgen der Weitsprung, das Kugelstoßen, der Hochsprung und der ungeliebte 400-m-Lauf. Tag zwei startet mit den 110 m Hürden, dann geht es zum Diskuswerfen, zum Stabhochsprung, zum Speerwurf und schließlich zum 1500-m-Lauf.
Hinter Steffen Klink steht ein Team, das ihm den Rücken stärkt. Das sind nicht nur seine Eltern und sein Heimtrainer Bernd Franzen, das sind auch Steffens Cheftrainer und Landestrainer im Mehrkampf, Jörg Graf, Manfred Kehm, der für Stabhochsprung und Speerwurf verantwortlich ist, Physiotherapeut Damian Rassi, seine Hausärzte, der TSV Kirberg, der Leichtathletikförderverein, Freunde, Verwandte und natürlich seine Lehrer. Sie alle drücken Steffen Klink die Daumen, damit sein großer Traum, die Teilnahme an der U18-WM in Brixen, Wirklichkeit wird.
14.05.2009 RegionalsportKirbergHünfelden
Die Schallmauer ist durchbrochen
Steffen Klink springt erstmals über sieben Meter weit
Voller Kraft und doch mit sehr viel Fluggefühl schnellt Steffen Klink in die Weitsprunggrube. 7,04 Meter – so weit war er noch nie gesprungen.
Voller Kraft und doch mit sehr viel Fluggefühl schnellt Steffen Klink in die Weitsprunggrube. 7,04 Meter – so weit war er noch nie gesprungen.von Marion Morello
Steffen Klink vom TSV Kirberg, der Deutsche Hallen-Siebenkampfmeister der Jugend, hat die Freiluftsaison mit glanzvollen Leistungen begonnen. Mit der Kugel, über 110 Meter Hürden und im Weitsprung stehen für ihn bereits drei absolute deutsche Spitzenleistungen zu Buche.
Hünfelden-Kirberg. In diesen drei Einzeldisziplinen hat sich der Leichtathlet aus Heringen bereits für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Jetzt hat der 17-Jährige seine Erfolgsstory fortgesetzt und einen weiteren Riesensatz in die Sandgrube gesetzt: Mit 7,04 Metern übertraf er im Weitsprung erstmals die Siebenmetermarke.
Steffen Klink bereitet sich derzeit für seinen ersten Zehnkampf in diesem Jahr vor: Der Wettkampf am 23./24. Mai in Bernhausen bei Stuttgart ist zugleich der einzige Qualifikationswettbewerb für die U18-Weltmeisterschaften in Brixen. Und genau dort will Steffen Klink hin. Um sich punktgenau vorzubereiten, bestreitet der junge Athlet eine Reihe von Testwettkämpfen.
In Pfungstadt etwa übersprang Steffen Klink bei kühler Witterung 1,91 Meter im Hochsprung, bevor es zum Diskuswurf ging. Hier erzielte er mit 48,61 m nicht nur eine neue Bestleistung, sondern qualifizierte sich auch in dieser Disziplin für die Deutschen Einzelmeisterschaften. Es war die vierte Disziplin, in der er die hoch liegende Norm übertraf.
Am nächsten Tag ging es nach Mörfelden zum Stabhochsprung. Mit übersprungenen 4,10 m war Steffen Klink sehr zufrieden und hatte noch dazu wichtige Erfahrungen beim ersten Start im Freien gesammelt. Der letzte Test führte den Zehnkämpfer nach Alsfeld. Nachdem Steffen Klink den Speer auf über 48 Meter geworfen hatte, war es wieder einmal der Weitsprung, bei dem er für Furore sorgen sollte.
Bei guten Bedingungen kam Steffen Klink gleich in seinem ersten Versuch auf 6,83 m. Man spürte förmlich, dass an diesem Tag endlich die Siebenmetermarke geknackt werden könnte. Genau so kam es dann auch. Im vierten Versuch landete der junge Mann vom TSV Kirberg bei sensationellen 7,04 m und katapultierte sich damit auch im Weitsprung in die deutsche Spitze.
«Betrachtet man die bereits erzielten Leistungen in dieser noch jungen Saison, kann man wohl zu Recht das Ganze als sensationell beschreiben und darf auf den Rest der Saison sehr gespannt sein», freut sich sein Heimtrainer Bernd Franzen. Steffen Klinks bisherige Leistungen: Kugel (5 kg) 17,12 m; Diskus 48,61 m; 110 m Hürden 14,34 Sekunden; Speer 48,65 m; Hochsprung 1,91 m; Stabhochsprung 4,10 m und Weitsprung 7,04 m. Das könnte ein toller Mehrkampf werden . . .

24.03.2009 RegionalsportHünfelden
Klink im WM-Jugendlager
Kann bald seinen Rucksack Richtung Berlin packen: Steffen Klink.Hünfelden. Die 12. IAAF-Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August 2009 in Berlin werfen ihre Schatten voraus und strahlen bis auf das Herzstück der Großgemeinde Hünfelden in Kirberg aus. Die Weltmeisterschaften nehmen der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) und der Verein «Freunde der Leichtathletik» zum Anlass, vom 14. bis 24. August ein nationales WM-Jugendlager durchzuführen. Mit dabei sein wird auch der Kirberger Athlet Steffen Klink, der neben weiteren drei hessischen Athleten zu den Glücklichen zählt und an diesem Jugendlager teilnehmen darf. Die Teilnahme am Jugendlager ist eine Auszeichnung und Anerkennung für Steffen Klinks herausragende Leistungen, die ihn in diesem Jahr unter anderem zum Deutschen Hallen-Meister im Mehrkampf geführt haben. Dort verfehlte er mit vier Punkten nur denkbar knapp den deutschen Rekord.
Steffen Klink erhält für die zehn Tage eine Akkreditierung, die kostenlosen Zutritt zu allen Wettkämpfen während der Weltmeisterschaft im Berliner Olympiastadion, einen Platz im Athletenblock der deutschen Mannschaft sowie eine Dauerkarte für den öffentlichen Nahverkehr garantiert. Neben dem Besuch der Wettkämpfe und Trainingsstätten ist auch ein «Meet and Greet» geplant, zudem ein Top- Athlet erscheinen wird. Untergebracht werden die Jugendlichen im Jugend-Hotel in Charlottenburg. In Berlin wird Steffen Klink auch auf seine Kirberger Vereinskameraden treffen, die sich die Wettkämpfe ansehen werden.
Der 17-jährige Athlet aus Heringen, der für den TSV Kirberg startet, ist seit Januar dieses Jahres am Olympia-Stützpunkt in Frankfurt. Dort wird es Steffen Klink insofern leichter gemacht, seinem geliebten Sport nachzugehen, als dass es ihm als Schüler der Carl-von-Weinberg-Schule ermöglicht wird, bis zu neun Trainingseinheiten in der Woche zu absolvieren. Seit drei Wochen bereitet sich Steffen Klink auf die Freiluftsaison intensiv vor und wird am 1. April mit seiner Trainingsgruppe zu einem 14-tägigen Trainingslager nach Chiclana in Spanien fliegen, um sich dort optimal für seine geplanten Wettkämpfen vorzubereiten.bb

Eine Torte für den deutschen Meister
Der Hünfeldener Bürgermeister Norbert Besier (rechts) gratulierte dem neuen B-Jugend-Mehrkampfmeister Steffen Klink mit einer Torte zum tollen Erfolg. Foto: BudeHünfelden. Der Leichtathlet Steffen Klink ist etwas Besonderes. Nicht nur, weil er am ersten Februarwochenende Deutscher Mehrkampfmeister der B-Jugendlichen geworden ist. Nein, Steffen Klink strahlt eine ungewöhnliche Sympathie aus, die auf seine Umgebung abstrahlt. Deutscher Meister und kein bisschen überheblich. Bei ihm erntet man im Gespräch stets ein Lächeln, und keiner kann sich dem Charisma des gerade 17 Jahre jung gewordenen Athleten entziehen. Deutscher Hallenmeister im Mehrkampf (Siebenkampf) wurde Steffen Klink durch eine sensationell gute Leistung. Er kratzte an einem neuen Deutschen Rekord und scheiterte an der schon 20 Jahre bestehenden Bestleistung nur um vier Punkte.
Bürgermeister Norbert Besier nahm diese Glanzleistung gemeinsam mit Klinks Heimatverein TSV Kirberg und dessen Vorsitzenden Armin Wiche zum Anlass, dem jungen Athleten im Rathaus in Kirberg einen würdigen Empfang angedeihen zu lassen. Im Kreise seiner Familie nahm Steffen Klink die Ehrung entgegen. Besier machte keinen Hehl daraus, dass er ein echter «Klink-Fan» geworden ist und er sich riesig über den tollen Erfolg in Hamburg gefreut habt. Talent, Trainingsfleiß und die ungeheure Unterstützung durch die Eltern, das seien die Faktoren, die Steffen Klink zur Meisterschaft verholfen hätten. «Eine Deutsche Meisterschaft ist etwas ganz Besonderes. Genieße den Erfolg», riet der Bürgermeister dem erfolgreichen Athleten. Der Erfolg sei nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für den TSV Kirberg sehr wichtig gewesen, denn Steffen Klink habe sich bei den Kindern und Jugendlichen Hünfeldens eine gewisse Vorbildfunktion «erarbeitet».
Besier überreichte dem neuen Deutschen Meister eine Torte und wünschte ihm für die Zukunft, dass er vor allem von schweren Verletzungen verschont bleibe.
Auch TSV-Vorsitzender Armin Wiche gratulierte seinem erfolgreichsten Vereinsmitglied und dankte gleichzeitig dem überaus engagierten Trainer Bernd Franzen, dem Physiotherapeuten Damian Rassi, dem positiv gestimmten Umfeld um Steffen Klink, und er dankte den beiden Menschen, die Steffen Klink in seiner sportlichen Entwicklung behutsam Stück für Stück nach vorne gebracht haben: Jörg und Nicol Klink, die Eltern des Ausnahmeathleten. bb

03.02.2009 Regionalsport
Klink fehlen vier Punkte zum Rekord
Jede Sehne seines Körpers ist angespannt. Steffen Klink (TSV Kirberg) machte in Hamburg den Mehrkampf seines Lebens. Foto: IrisVon Marion Morello
Hamburg/Hünfelden. «Es war einfach unglaublich, das erleben zu dürfen. Wir sind unwahrscheinlich stolz auf unseren Sohn.» Jörg Steffen Klink war emotional so aufgewühlt, dass es nur so aus ihm heraus sprudelte. Kein Wunder: Sein 16-jähriger Sohn Steffen hatte gerade nicht nur den Deutschen Hallenmeistertitel im Mehrkampf (Siebenkampf) der männlichen Jugend B in Hamburg gewonnen (wir berichteten). Noch besser: Er hatte bei dieser Glanzleistung sogar den deutschen Rekord nur um gerade einmal vier mickrige Punkte verfehlt.
«Uns war allen klar, dass er gut drauf ist, aber solche Leistungen hat wohl niemand erwartet», brachte es der stolze Vater auf den Punkt. Während des zweitägigen Wettkampfs in Hamburg hat Steffen Klink in den sieben leichtathletischen Disziplinen nicht weniger als fünf Bestleistungen erzielt: im Stabhochsprung, Hochsprung, mit der Kugel, im Sprint und im Weitsprung. Beim Kugelstoßen am Samstag und über die 60 Meter Hürden am Sonntag war er im gesamten Teilnehmerfeld – inklusive der älteren männlichen Jugend A sowie sogar der Männer – Tagesbester. 5566 Punkte standen für den Heringer im Trikot des TSV Kirberg am späten Sonntagnachmittag zu Buche. Einfach unglaublich!
Die vier Punkte, die ihm letztlich zu einem neuen deutschen Rekord gefehlt haben, entsprechen – als Beispiel – nicht einmal einem Meter im 1000-Meter-Lauf. Nun wird Steffen Klink in der ewigen deutschen Bestenliste auf Rang zwei geführt. In den letzten 20 Jahren hat kein Mehrkämpfer seiner Altersklasse einen besseren Wettkampf absolviert.
Beeindruckt war auch Steffen Klinks Trainer Jörg Graf. Er war im Übrigen erfolgreichster Trainer der Veranstaltung, denn auch sein Schützling Carolin Schäfer holte den DM-Titel im Siebenkampf. Das große Ereignis erlebten darüber hinaus auch Steffen Klinks Stabtrainer, Landestrainer Manfred Kehm, sein Heimtrainer Bernd Franzen und Physiotherapeut Damian Rassi live mit. Aus allen Ecken gab es Glückwünsche; nicht nur in der Halle und vom Mehrkampf-Bundestrainer, sondern auch per Handy und E-Mail.
«Der Wettkampf war ein Traum»
Von Bernd Meuser
Hamburg. Der Leichtathletik-Siebenkampf wird eröffnet mit dem Sprint über 60 Meter. Gleich zum Auftakt verbesserte sich Steffen Klink hier auf 7,19 Sekunden (bisher 7,22). Diese Leistungssteigerung gab ihm Sicherheit im Weitsprung, wo mit 6,83 m erneut ein neuer Hausrekord (bisher 6,77 m) notiert wurde. Geradezu sensationell präsentierte sich Steffen Klink im Kugelstoßen: Mit exzellenten 17,18 m (bisher 16,30 m) war er der Beste aller 20 Teilnehmer.
Zum Abschluss des ersten Tages steht der Stabhochsprung auf dem Programm. Wiederholt war Steffen Klink bisher an der magischen Grenze von vier Metern gescheitert. Getragen von den sensationellen Ergebnissen flog er hier erstmals über diese Marke, setzte seinen Höhenflug fort und meisterte schließlich sage und schreibe 4,30 m. Am Ende des ersten Tages – nach vier Disziplinen – hatte Steffen Klink 3216 Punkte auf seinem Konto und lag deutlich in Führung vor Jan Kurr (Polizei SV Eutin/3126 Punkte).
Zum Auftakt des zweiten Tages distanzierte das heimische Nachwuchstalent über 60 m Hürden mit 8,07 Sekunden die Konkurrenz und machte in dieser Disziplin die meisten Punkte gut. Auch im Hochsprung legte Steffen Klink zu: Mit 1,93 m (bisher 1,87 m) sprang er so hoch wie nie zuvor. Seinen tollen Siebenkampf rundete er über 1000 m in 3:01,85 Minuten mit einer bemerkenswerten Leistung ab. In der Endabrechnung hatte er 5566 Punkte auf der Habenseite, Vizemeister Jan Kurr lag mit 5384 Punkten meilenweit zurück.
Steffen Klink hat sein erstes großes Ziel erreicht: Er ist Deutscher Meister. Sein Resümee nach dem Titelgewinn: «Der Wettkampf war von Anfang bis Ende ein Traum: fünf Bestleistungen an beiden Tagen. Im vergangenen Jahr musste ich wegen einer Verletzung den Wettkampf abbrechen, jetzt bin ich Deutscher Meister. Das motiviert mich für den Sommer. Ich möchte gerne zur U18-Weltmeisterschaft.» Die steht vom 8. bis 12. Juli in Bressanone in Italien auf dem Terminkalender der besten Mehrkämpfer der Welt.
02.02.2009 Regionalsport
Klink holt den DM-Titel
Hamburg. Steffen Klink (TSV Kirberg) hat schier Unglaubliches vollbracht. Der 16-jährige Leichtathlet aus Heringen hat in Hamburg den Deutschen Meistertitel im Siebenkampf der männlichen Jugend B gewonnen. Mit 5566 Punkten lag er bei seinem Triumphzug ganz deutlich vor Vizemeister Jan Kurr (Polizei SV Eutin/5384) und Bronzemedaillengewinner Mathias Brugger (SSV Ulm/5330). Steffen Klinks Einzelleistungen waren exquisit: 60 m in 7,19 Sekunden, 6,83 m im Weitsprung, 17,18 m im Kugelstoßen, 4,30 m im Stabhochsprung, 8,07 Sekunden über 60 m Hürden, 1,93 m im Hochsprung und 3:01,85 Minuten über 1000 m. Ausführlicher Bericht folgt! mor

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10.01.2009 Regionalsport Weilburg
Zehnkämpfer Steffen Klink leistet den Sporthilfe-Eid
Der Athlet und sein Bürge: Steffen Klink (links) und Landrat Manfred Michel. Foto: nnpLimburg-Weilburg.Für einen der talentiertesten Nachwuchssportler des Landkreises, den Leichtathleten Steffen Klink vom TSV Kirberg, hat Landrat Manfred Michel die Bürgschaft zum Sporthilfe-Eid übernommen. Der junge Zehnkämpfer wird seine schulische und sportliche Ausbildung am Frankfurter Olympia-Stützpunkt (OSP) fortsetzen und erhält dafür eine finanzielle Unterstützung der Stiftung Deutsche Sporthilfe.
Zusammen mit dem Bürgen bekennen die besten Sportler Deutschlands, die Werte des Sports zu pflegen, das Doping zu ächten und gegen jede Art der Leistungsmanipulation aufzustehen. Manfred Michel freute sich mit dem jungen Athleten aus Heringen für den weiteren Schritt vorwärts auf der sportlichen Karriereleiter und wünschte ihm viel Erfolg.
Der 16-jährige Zehnkämpfer, der dem Bundeskader angehört, steht vor großen Wettkämpfen. Am 30./31. Januar tritt er bei den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften an. Im August nimmt er an den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften teil. Im Mai will er sich – als Etappenziel – für die U18-Weltmeisterschaft in Brixen in Südtirol qualifizieren. «Seine Aufnahme in die deutsche U18-Mannschaft zeigt, dass in Steffen Klink sehr große Hoffnungen gesetzt werden», sagte der Landrat.nnp/mor

22.01.2009 Regionalsport
Die große Show des Steffen Klink
Ein Athlet und seine Zeit: Steffen Klink nach seinem 60-Meter-Hürden-Sprint. Die Zeit wurde später auf 7,97 Sekunden korrigiert. Foto: MeuserVon Bernd Meuser
Hanau. Bei den Hessischen Leichtathletik-Meisterschaften in der August-Schärttner-Halle in Hanau schnitten die Nachwuchsathleten aus dem Kreis Limburg-Weilburg bei der männlichen und weiblichen Jugend B mit fünf Medaillen und weiteren fünf Top-Ten-Platzierungen ganz hervorragend ab. Allen voran Steffen Klink (TSV Kirberg), der sich mit zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen als erfolgreichster heimischer Teilnehmer auszeichnete.
Über 60 m Hürden sprintete das Multitalent im Vorlauf ausgezeichnete 7,97 Sekunden, im Finale (hier musste Steffen Klink seinen Stabhochsprung-Wettkampf unterbrechen) fand er von der ersten Hürde an seinen Rhythmus, fegte wie ein Wirbelwind über die Bahn und holte sich in 8,12 überlegen des Hessentitel. Im Kugelstoßen – die Wettkampfanlage liegt vor der Haupttribüne – stand Steffen Klink gleich nach seinem tollen Lauf über die Hürden im Mittelpunkt des Geschehens. Nach seinen 16,07 m vor einer Woche in Frankfurt steigerte er sich auf exzellente 16,30 m, wurde für seine Leistung von den Zuschauern mit viel Beifall bedacht und erneut mit Gold ausgezeichnet. Einen hochkarätigen Wettkampf lieferte der Nachwuchs im Weitsprung. Zwei Athleten sprangen über sieben Meter weit, Steffen Klink steigerte seinen Hausrekord auf 6,77 m, die ihm Bronze einbrachten.
Im Stabhochsprung meisterte er 3,90 m und fügte mit Bronze eine weitere Medaille seiner Trophäensammlung hinzu. Über 60 m sprintete Steffen Klink im Vorlauf 7,22 Sekunden, verzichtete aber auf eine Finalteilnahme, um sich ganz auf den Weitsprung zu konzentrieren. Für die Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften Ende Januar in Hamburg ist Steffen Klink also bestens gerüstet.

14.01.2009 Regionalsport Kalbach
Klink wieder auf der Jagd
Frankfurt-Kalbach. Beim 26. Hallensportfest in Frankfurt-Kalbach herrschte Hochbetrieb. Über 200 Meter bei der weiblichen Jugend B zum Beispiel mussten 14 Zeitläufe durchgeführt werden, der Zeitplan geriet so völlig aus den Fugen. Die Teilnehmer aus dem Kreis Limburg-Weilburg zeigten zum Beginn der Hallensaison in den leistungsstarken Feldern ansprechende Ergebnisse.
Allen voran sind Claudia Rath (LG Dornburg) und Steffen Klink (TSV Kirberg) zu nennen, die im vergangenen Jahr im Mehrkampf auf sich aufmerksam machten. Steffen Klink steigerte im Kugelstoßen der männlichen Jugend B seine persönliche Bestmarke auf exzellente 16,07 Meter und lag mit dieser Weite unangefochten auf Rang eins. Dazu sprintete der B-Jugendliche bei der A-Jugend die 60 Meter Hürden in 8,47 Sekunden, die ihm Rang drei einbrachten.
Claudia Rath sprintete bei den Frauen die 60 Meter im Vorlauf in 8,10 Sekunden, hatte sich damit für das Finale qualifiziert, bestätigte dann mit 8,06 Sekunden ihre Vorlaufzeit und wurde schließlich Sechste. Im Hochsprung meisterte die Deutsche Junioren-Mehrkampf-Meisterin 1,74 Meter, die ihr Rang vier einbrachten und stellte zudem mit 11,42 Metern im Kugelstoßen auf Position sechs mehr als zufrieden.meu

29.04.2009 Regionalsport Kirberg Hünfelden
Steffen Klink holt zum ersten Coup aus
Der Kirberger Leichtathlet hat sich in zwei Disziplinen für die DM qualifiziert
Kraftvoll startet Steffen Klink auf die 110-Meter-Hürden-Strecke. Steffen Klink, Deutscher Jugend-Hallenmeister im Mehrkampf, hat eine Woche nach einem 14-tägigen Trainingslager im spanischen Chiclana mit noch schweren Beinen die ersten Wettkämpfe der Freiluftsaison aufgenommen. Und das mit großem Erfolg.
Hünfelden-Kirberg. Dabei gelang es dem Athleten vom TSV Kirberg auf Anhieb, sich bei seinem ersten Auftritt für die Deutschen Meisterschaften in den Einzeldisziplinen vom 7. bis 9. August in Rhede zu qualifizieren – und das gleich in zwei Disziplinen.
Wenige Tage später ging der Heringer beim Werfercup in Reinheim an den Start und schaffte es auch hier, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Die 5 kg schwere Kugel stieß er im letzten Versuch auf hervorragende 17,12 m – eine absolute deutsche Spitzenleistung. Zuvor hatte er bereits vier weitere gute Versuche um die 16,50 m gehabt. Beim abschließenden Speerwerfen blieb Steffen Klink mit einer Weite von 47,24 m unter seinen Möglichkeiten, durfte aber mit dem «Gesamtpaket» absolut zufrieden sein und sich schon jetzt auf die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Rhede freuen.
Am kommenden Sonntag wird der Deutsche Meister im Rahmen seiner Testwettkämpfe für seinen ersten Zehnkampf am 23./24. Mai Zwischenstation in Diez machen, wo er bei den Kreismeisterschaften starten wird.
Rekordflug über die Hürden
Steffen Klink glänzt bei den Leichtathletik-Kreismeisterschaften mit drei deutschen Spitzenleistungen
Von Bernd Meuser
Bei den Leichtathletik Kreismeisterschaften – gemeinsam mit dem Rhein-Lahn-Kreis bei herrlichem Frühlingswetter auf der Zentralen Sportanlage in Diez ausgetragen – ragte Steffen Klink (TSV Kirberg) mit drei deutschen Spitzenleistungen heraus. Unter anderem mit neuem Kreisrekord.
Limburg-Weilburg. Im 110-m-Hürdenlauf flog Multitalent Steffen Klink förmlich über den Stangenwald und stellte mit 14,34 Sekunden einen neuen Kreisrekord auf – in seiner Sammlung die 28. Rekordmarke. Dazu präsentierte sich Steffen Klink im Weitsprung in bestechender Form, steigerte seinen Hausrekord (6,77 m) auf exzellente 6,94 m und erfüllte auch hier, wie bereits im Hürdenlauf und Kugelstoßen, die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Das Überspringen der Sieben-Meter-Marke ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Im Kugelstoßen wurden beachtliche 16,96 m gemessen, die in der DLV-Rangliste für eine Top-Ten-Platzierung gut sind. Auch Maximilian Schermaul (TuS Weilmünster) mit seinen 11,46 Sekunden über 100 m und Benjamin Stalf (LSG Goldener Grund) mit seinen 4:21,25 Minuten über 1500 m konnten sich sehen lassen. Bei der männlichen Jugend A dominierte Zehnkämpfer Marcel Breitkopf mit Siegen über 100, 200 und 110 m Hürden sowie im Weitsprung. Drei Siege schaffte Sabine Möbius (TV Elz) bei der weiblichen Jugend A. Chantal Buschung (TG Camberg) stellte mit 5,44 m im Weitsprung durchaus zufrieden wie auch Claudia Rath (LG Dornburg) mit vier Siegen bei den Frauen.
